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Washington/Paris – Brennende Rathäuser, geplünderte Geschäfte, verletzte Polizisten! Nach schweren Krawallen in Frankreich schaltet sich US-Vizepräsident JD Vance (42) ein – und macht die Einwanderung für die Gewalt verantwortlich. Dabei nutzt er die Bilder aus Europa auch für einen Angriff auf die politischen Gegner von US-Präsident Donald Trump.

Auslöser für Vances scharfe Worte: Ein Video auf X zeigt das in Brand gesteckte Rathaus der zentralfranzösischen Stadt Limoges. Der US-Vizepräsident reagierte mit einer heftigen Abrechnung mit der Einwanderungspolitik westlicher Staaten. „Westliche Liberale haben im Namen von Diversität und Mitgefühl die Dritte Welt nach Frankreich und in andere Länder importiert“, schrieb Vance am Samstag.

Der Stellvertreter von Donald Trump (80) legte nach und warf den Verantwortlichen vor, die Folgen ihrer Politik ignoriert zu haben. „Sie haben grundlegende Fragen über Assimilation und Kompatibilität ignoriert“, schrieb er. „Ihnen wurde gesagt, dass es dazu führen würde, und sie haben nicht gehört.“ Seine düstere Warnung an Frankreich: Vance „bete“ dafür, dass das Land „diesen Wahnsinn beendet, bevor mehr seiner Wahrzeichen brennen“.

Der US-Vizepräsident beließ es nicht bei seiner Kritik an der französischen Politik. Er nutzte die Gewaltausbrüche auch für einen Angriff auf die oppositionellen Demokraten in den USA – mit Blick auf die bevorstehenden Kongresswahlen. Seine Botschaft an die US-Bürger fiel unmissverständlich aus: „Das ist die Zukunft, die die Demokraten im Kongress für euer Land wollen.“

Frankreich erlebt schwere Krawalle

Am Samstag war Frankreich am Rande von Massenprotesten gegen gestiegene Lebenshaltungskosten durch schwere Ausschreitungen erschüttert worden. In mehreren Städten gingen Gebäude und Autos in Flammen auf. Geschäfte wurden geplündert, Randalierer lieferten sich heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Die Bilanz der Gewalt ist erschreckend: Nach Angaben der französischen Regierung wurden 1200 Menschen festgenommen. Zudem seien 150 Polizisten verletzt worden.

Trump und Vance gegen Europas Einwanderungspolitik

Die Attacke auf Frankreich passt zur politischen Linie des US-Präsidenten und seines Stellvertreters. Beide kritisieren europäische Staaten immer wieder und werfen ihnen vor, zu viele Einwanderer ins Land zu lassen.

Seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025 setzen die USA selbst auf eine rigorose Abschiebepolitik. Die Bilder der brennenden Gebäude in Frankreich liefern Vance nun zusätzliche Munition für seinen politischen Kurs.