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Washington – Neue Skandal-Enthüllungen in der Epstein-Causa – mit möglichen brisanten politischen Folgen für die Zeit nach US-Präsident Donald Trump (79)! Wie in einem Buch zweier „New York Times“-Reporter beschrieben wird, inszenierte sich Vizepräsident JD Vance (41) bei internen Krisensitzungen zum Jahrhundertskandal um Sexverbrecher Jeffrey Epstein (†66) als großer Krisenmanager. In einer Notsitzung im „Situation Room“ wurden sogar unbewiesene Vorwürfe von Epstein-Opfern diskutiert: Demnach soll Trump an den Brustwarzen einer jungen Frau so aggressiv gesaugt haben, dass diese danach „rot und geschwollen“ gewesen seien und „unglaublich schmerzhaft“ ausgesehen hätten, wird aus einem Zivilprozess zitiert.

Im Fokus steht nun auch die Rolle von Vance, den Trump jüngst als möglichen Favoriten im Kampf um seine Nachfolge bezeichnete. Während Trump und seine engsten Berater den damals explodierenden Epstein-Skandal als alte Gerüchte abtaten, verlangte Vance bei Krisentreffen ohne Trump volle Transparenz. Er argumentierte, sogar das Brustwarzen-Drama solle öffentlich gemacht werden – der Boss habe schon Schlimmeres überstanden. Eindringlich warnte der Stellvertreter: Der Skandal sei ein „riesiges Problem“ – für Trumps Präsidentschaft und besonders für seine MAGA-Bewegung („Make America Great Again“).

Vance sieht sich als MAGA-Kronprinz

Politisch brisant wirkt das jetzt genauer beschriebene Wirken von Vance hinter den Kulissen: Der Marines-Veteran, Bestsellerautor und Ex-Senator versteht sich offenbar als Trumps authentischster MAGA-Erbe – als Kronprinz, mit einem Ohr bereits näher an der Basis als der Präsident selbst. In den Machtkorridoren Washingtons wird getuschelt: Nutzt Vance Trumps möglichen Makel in der Epstein-Causa sogar für seine eigene Präsidentschaftskandidatur 2028?

Vance jedenfalls warnte, wie stark es während des Epstein-Mauerns des Weißen Hauses im vergangenen Sommer an der Basis brodelte. Vance argumentierte: Nur eine Flucht nach vorne, also volle Transparenz, könne den Skandal entschärfen.

Trumps treueste Wähler werden entscheidend

Als erhoffter „America First“-Hüter will Vance besonders bei den Vorwahlen die Pole-Position einnehmen. Bei diesen Urnengängen entscheiden republikanische Wähler, wer für die Partei in die Präsidentschaftswahl im November 2028 zieht. Trump darf wegen der Begrenzung auf maximal zwei Amtszeiten nicht mehr antreten. Entscheidend sind dabei die Kern-MAGA-Wähler – heute der dominante Block der Republikaner. Vance erhofft sich mit seinem direkten Draht zur Basis Vorteile, besonders gegenüber dem erwarteten Hauptrivalen, Außenminister Marco Rubio (55).

Auffällig: Vance ging zuletzt auch bei anderen bei der Basis unpopulären Punkten der Trump-Politik auf Distanz. Vor allem beim Iran-Krieg agierte er als Bremser. Klar ist: Der Machtkampf um die Trump-Nachfolge hat längst begonnen.