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Berlin – Straßenkampf und bürgerkriegsähnliche Szene in französischen Großstädten: Auch eine Gefahr für Deutschland? Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (56, CSU) warnt gegenüber BILD vor einer neuen unheiligen Allianz und spricht von bewaffnetem Kampf gegen uns!

Dobrindt zu BILD. „Wer Straßen in Schlachtfelder verwandelt, Polizisten angreift und Rathäuser anzündet, demonstriert nicht für bessere Bildung, sondern führt einen bewaffneten Kampf gegen die freiheitliche Gesellschaft und unseren Lebensstil.“

Dobrindt fordert Klartext ein – auch von den politischen Parteien in Deutschland: „Wer nicht klar benennt, dass sich hier Linksextremisten und ein migrantisches Milieu zum gemeinsamen Kampf gegen das demokratische System auf der Straße trifft, hat die Situation nicht verstanden.“

Seit Wochen randalieren in Frankreich Krawallmacher aller Couleur. Was als Schülerprotest begann, ist längst zu offenen Straßenschlachten, Gewaltorgien und Plünderungen ausgeartet. Und linksextreme Politiker befeuern die Stimmung!

Auch in Deutschland feiern Linke die Frankreich-Randale – vorneweg: Parteichefin Ines Schwerdtner (37). Sie freute sich schon vor zehn Tagen: „Frankreich zeigt, wie Widerstand geht.“

Fast 1000 Polizisten verletzt

Bei den Ausschreitungen in Frankreich sind allein in Paris am Sonntag und in der Nacht zum Montag weitere 350 Menschen festgenommen worden. Dies teilte Innenminister Laurent Nuñez am Montag mit. Landesweit wurden am Wochenende 2331 Menschen in Polizeigewahrsam genommen, wie Justizminister Gérald Darmanin dem Sender France 2 sagte. Gegen mehr als 80 Prozent von ihnen werde strafrechtlich vorgegangen. Mehrere Dutzend Verdächtige seien bereits in Untersuchungshaft genommen worden, darunter 13 alleine im südfranzösischen Marseille.

Nach Angaben des Innenministeriums wurden dabei 997 Polizisten und andere Sicherheitskräfte verletzt, sieben von ihnen schwer.

Allein in Paris wurden am Sonntag und in der Nacht zum Montag weitere rund 30 Geschäfte geplündert, wie Bürgermeister Emmanuel Grégoire mitteilte. Nach Einschätzung des französischen Industrie- und Handelskammertags könnten landesweit mehr als 2000 Geschäfte von den Ausschreitungen betroffen sein. Bis Sonntagabend seien rund 1500 Fälle erfasst worden, sagte Verbandspräsident Alain Di Crescenzo dem Sender RTL. Er bezifferte den Schaden auf Hunderte Millionen Euro.