Voice of Freedom Повна версія

Ukraine meldet Tote und viele Verletzte nach russischen Angriffen

· War chronicles

Russland hat erneut mehrere Regionen in der Ukraine attackiert. Dabei wurden mindestens acht Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt. Die meisten Opfer wurden aus den Regionen Dnipropetrowsk im Osten und Lwiw im Westen des Landes gemeldet.

In der Region Dnipropetrowsk wurden nach Angaben des Leiters der Militärverwaltung, Olexander Hanscha, sechs Menschen getötet und zehn weitere verletzt. Zivile Infrastruktur sei beschädigt oder zerstört worden. Unter den Toten seien ein sechsjähriges Mädchen sowie Jungen im Alter zwischen elf und 17 Jahren, teilte er mit.

Zahl der Toten könnte noch steigen

Die Behörden in der östlichen Region Poltawa teilten derweil mit, dass bei einem Angriff auf ein Lagerhaus ein Mensch getötet worden sei. Die Behörden warnten zudem, die Zahl der Toten könne noch steigen.

In Lwiw, der Hauptstadt der gleichnamigen Region im Westen des Landes, stieg die Zahl der Verletzten nach einem russischen Raketenangriff auf 30. Die Rettungsarbeiten dauerten an, sagte der Chef der regionalen Militärverwaltung, Maxym Kosyzkyj. Bürgermeister Andrij Sadowyj teilte mit, es seien mehr als 20 Wohngebäude, eine Schule und zwei Kindergärten beschädigt worden. Unter den Verletzten seien auch Kinder.

Auch Kyjiw meldet Toten durch Angriffe

Die Hauptstadt Kyjiw wurde nach Angaben der Pressestelle der Nationalpolizei erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Ein 31-jähriger Mann sei getötet worden, zwei weitere Menschen seien verletzt worden. In der Region Kyjiw habe es mindestens fünf weitere Verletzte gegeben, darunter ein Kind und zwei Frauen, teilte Ruslan Olijnyk, der geschäftsführende regionale Verwaltungschef, mit. Zuvor war von zwei Toten in der ukrainischen Hauptstadt gesprochen worden.

Insgesamt griffen die russischen Streitkräfte die Ukraine nach Angaben aus Kyjiw in der Nacht mit 74 Raketen und 284 Drohnen an.

Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor einem drohenden russischen Großangriff gewarnt. »Die Russen haben vor einigen Tagen einen massiven Angriff vorbereitet, und es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Angriff heute Nacht ausgeführt wird«, schrieb Selenskyj am Mittwochabend auf X. Er rief die Bevölkerung im ganzen Land auf, auf einen möglichen Raketenalarm zu achten.