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Washington – US-Präsident Donald Trump (80) selbst droht den Mullahs in Teheran, dass er bald den Iran bombardieren lassen könnte – und zieht eine riesige Armada vor der Küste des Irans zusammen. Der US-Moderator Tucker Carlson (57) berichtet nun von wirren Spekulationen, dass Trump einen Atomschlag gegen die Mullahs anordnen könnte. Israels Premier Benjamin Netanjahu (77) dränge Donald Trump zu dem verheerenden Angriff, behauptet der frühere Fox-News-Star.

Nach den US-Zwischenwahlen könne der Schlag wenige Tage später erfolgen. Als Ziel nennt Carlson den Berg „Pickaxe“ im Zentraliran, unter dem das Regime von Teheran nach israelischen Angaben wieder Uran für eine Atomwaffe anreichern soll. Nach Carlsons Darstellung kann keine herkömmliche Waffe des US-Arsenals die etwa 91 Meter Granit über den Tunneln durchdringen. Die Anlage liegt südlich von Natans im Zentraliran. Carlson, der heute als Podcaster arbeitet, behauptet: Ein Atomschlag auf die Anlage tief unter der Erde ist die einzige militärische Option.

Netanjahu ruft Trump angeblich täglich an

Netanjahu dränge massiv auf den Angriff, behauptet Carlson. Er zitiert einen Beobachter: Der israelische Premier rufe Trump deswegen jeden Tag an.

Beweise für seine abstrusen Behauptungen legte Carlson nicht vor. Eine offizielle Bestätigung für einen bevorstehenden Angriff gibt es selbstverständlich weder aus den USA noch aus Israel.

CNN-Urgestein und Reporterlegende Christiane Amanpour kommentierte die Tucker-Gerüchte auf X: „Das wäre Wahnsinn.“

Irans Außenamtssprecher Esmail Baghaei erklärte, am Berg Pickaxe finde keine nukleare Aktivität statt. Die Drohungen seien ein erfundener Vorwand für amerikanische Angriffe auf das Land.

Trump hatte am Sonntag bei einem Auftritt in Iowa gesagt, man wolle nett sein und Leben retten, doch irgendwann müsse man ihnen den Hammer verpassen. Derzeit ziehen die USA eine riesige Armada von drei Flugzeugträgern samt deren Begleitflotten und 20.000 US-Soldaten vor der Küste Irans im Arabischen Meer zusammen. Nach einem Einsatzbefehl durch den US-Präsidenten sollen sie innerhalb von vier Tagen losschlagen können.