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Werder macht die Kassen voll! Seit Monaten arbeiten die Bremer an einem millionenschweren Transfer von Top-Star Karim Coulibaly (19). Lange sah es so aus, als würde es auf einen Last-Minute-Deal hinauslaufen. Doch jetzt ist der Wechsel fix! Nach BILD-Informationen hat Werder das dritte Angebot (20 Mio. Euro plus Boni) von Ligue-1-Klub Racing Straßburg angenommen. Coulibaly wird zeitnah nach Frankreich reisen, um dort seinen Medizincheck zu absolvieren und letzte Details zu klären.

Durch Boni und eine Weiterverkäufsbeteiligung kann die Summe noch auf über 25 Mio. Euro ansteigen. Damit wäre er dann der Rekord-Transfer von Straßburg und der zweitteuerste Verkauf von Werder nach Diego (2009 für 27 Mio. Euro zu Juve). Ursprünglich hatten sich die Bremer 40 Mio. Euro für Coulibaly erhofft, doch nach einem holprigen Saison-Endspurt sind sie von dieser Vorstellung abgerückt, spekulierten bis zuletzt auf 30 Mio. Euro.

Werder Bremen kassiert 20 Mio. Euro für Karim Coulibaly

Da Angebote der Top-Klubs jedoch ausblieben, geht Werder nun auf Nummer sicher, um keinen Panik-Verkauf zu riskieren oder auf Coulibaly sitzen zu bleiben. Schließlich ist es kein Geheimnis, dass die Bremer Kohle brauchen, um die Kaderlöcher zu stopfen. Durch den bevorstehenden Coulibaly-Deal sowie die Verkäufe von Schmid (Frosinone) und Backhaus (Freiburg) nimmt Werder in diesem Sommer über 40 Mio. Euro an Transfer-Geld ein.

Ausschlaggebend für den Transfer waren die guten Gespräche zwischen Berater Nochi Hamasor und Straßburg-Eigentümer Behdad Eghbali. Obwohl Coulibaly mittlerweile auch von der Agentur „Roc Nation“ beraten wird, arbeitet vor allem Hamasor an dem Deal, an dem auch Chelsea beteiligt ist. Die „Blues“ sind eng verpartnert mit Straßburg und parken regelmäßig ihre Talente bei dem Ligue-1-Klub. Chelsea sieht in Coulibaly großes Potenzial. Entwickelt er sich weiterhin so gut, dürfte es nicht lange dauern, bis er nach London wechselt.

Werder kann die Kohle gut gebrauchen. Dadurch können die Bremer endlich bei Wunschspieler Cameron Puertas (28) Ernst machen. Saudi-Klub Al-Qadsiah fordert weiterhin 10 Mio. Euro für die Ex-Leihgabe. Eine Summe, die Werder nun bezahlen könnte.