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Die Jagd ist eröffnet! Alexander Zverev (29) hat Jannik Sinner (25) an der Spitze der Tennis-Weltrangliste abgelöst und ist seit Montag offiziell die Nummer eins der Welt. Der Italiener will sich den Tennis-Thron zurückholen – und stellt sein Trainerteam neu auf! Nach fünf Jahren mit Erfolgscoach Darren Cahill (60) übernimmt künftig der frühere Weltranglisten-Zweite Magnus Norman (50) eine wichtige Rolle an seiner Seite.

Norman soll Anfang Dezember bei Sinner einsteigen und künftig an der Seite von Simone Vagnozzi arbeiten. Das teilte Sinners Team am Freitag mit.

Norman gewann als Profi zwölf ATP-Titel und stand 2000 im Finale der French Open. Als Trainer feierte er seine größten Erfolge mit Stan Wawrinka (41): Der Schweizer gewann unter seiner Führung drei Grand-Slam-Titel.

Sinner verabschiedet seinen Erfolgscoach

Die Trennung von Cahill kommt nicht aus heiterem Himmel. Der Australier hatte ursprünglich schon Ende 2025 aufhören wollen, ließ sich aber zu einer weiteren Saison an Sinners Seite bewegen. Auch für 2026 war sein Abschied lange ein Thema. Zuletzt stand sogar im Raum, ob der Australier seinen Schützling wegen dessen Knieverletzung noch beim Comeback begleiten würde. Jetzt ist klar: Nach fünf gemeinsamen Jahren endet die Erfolgsstory zum Saisonabschluss.

Beide machten die Entscheidung mit Videos in den sozialen Medien öffentlich. Sinner fand dabei emotionale Worte für seinen langjährigen Coach: „Darren, als wir angefangen haben, zusammenzuarbeiten, war ich nur ein junger, schlaksiger italienischer Junge mit vielen Fragen.“ Cahill habe ihm nicht einfach alle Antworten gegeben, sondern ihm geholfen, sie selbst zu finden: „Du bist als einer meiner Trainer zu mir gekommen. Schon sehr bald wurdest du aber viel mehr als das. Jemand, dem ich vertrauen konnte, auf den ich mich verlassen konnte – ein Freund.“

Unter Cahills Führung gewann Sinner fünf Grand-Slam-Titel und stürmte erstmals an die Spitze der Weltrangliste.

Aktuell bremst den Italiener eine Knieverletzung aus. Sein letztes Match war das Wimbledon-Finale, wo er seinen Titel gegen Zverev verteidigen konnte.