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East Rutherford – Kann das wirklich sein? Die Spanier feierten ihren WM-Triumph nach dem Sieg gegen Argentinien (1:0 n.V.) ausgelassen. Noch im MetLife Stadium schmissen die Weltmeister eine wilde Kabinen-Party. Als die vorbei war, sorgte Spanien-Star Marc Cucurella (27) für kuriose Bilder: Ganz lässig lief er in Badelatschen, mit Sieger-Shirt und Skibrille durch die Mixed Zone – in der Hand eine durchsichtige Plastiktüte. Darin: der Weltmeister-Pokal!

Die Aufnahmen von Cucurellas ungewöhnlichem Abgang gingen sofort viral und sorgten für hitzige Diskussionen in den sozialen Medien. Manche feierten ihn dafür, andere fanden es respektlos. Die begehrteste Trophäe der Welt in einer Mülltüte – kann das wirklich sein?

Aber: Entwarnung! In der Plastiktüte steckt nicht der echte WM-Pokal! Die Trophäe sieht dem Original zwar sehr ähnlich – beim genauen Hinsehen fallen aber die Ecken und Kanten auf. Es ist nur eine Lego-Nachbildung. Die bekamen alle spanischen Spieler nach dem WM-Triumph geschenkt. Und gute Nachricht für Fans: Für 180 Euro kann sich jeder den Pokal nachkaufen.

Kuriose Aktion schon vor dem Finale

Schon vor dem Anpfiff des WM-Finales sorgte Cucurella für einen kuriosen Moment. Denn: Als beide Mannschaften kurz vor Anpfiff die letzten Aufwärmübungen machten, schlich er sich an den Spielfeldrand. Dort angekommen bückte er sich, holte eine Münze aus seinem Stutzen und vergrub sie im Rasen des Final-Stadions. Die Idee für den Glücksbringer stammt vom ehemaligen spanischen Linksverteidiger und Ex-Weltmeister Joan Capdevila (48). Vor dem Finale 2010 tat er dasselbe – auf X verriet er, dass er Cucurella bat, es ihm nachzumachen.

Wettschulden nach WM-Sieg

Der spanische Lockenkopf hat auch noch eine Rechnung offen. Immerhin kündigte Cucurella schon vor Wochen an, sich das Gesicht seines Nationaltrainers Luis de la Fuente tätowieren zu lassen, sollte Spanien die Weltmeisterschaft gewinnen. Jetzt sollen Taten folgen! Der Real-Profi postete nach dem Endspiel zwei Sterne, die für die beiden spanischen WM-Titel stehen, in seine Instagram-Story und dazu den Satz: „Ist hier irgendwo ein Tätowierer?“ Spanische Medien zitieren den Linksverteidiger zudem so: „Ich muss jetzt herausfinden, wo ich mir das Tattoo stechen lassen kann. Ich werde es mir an einer gut sichtbaren Stelle machen lassen. Auf dem Rückflug überlege ich mir, wo genau.“