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Der internationale Ski-Verband FIS plant wohl tiefgreifende Veränderungen beim Skispringen! Laut „Skispringen.com“ soll es schon bald zu einer grundlegenden Regeländerung bei der Startreihenfolge im Skisprung-Weltcup kommen. Die Qualifikation könnte damit zukünftig deutlich wichtiger werden.

Darum geht es: Am Freitag wird zunächst eine Qualifikation nach den regulären Weltcup-Regeln durchgeführt. Doch anders als bisher entscheidet dieses Ergebnis dann über die Startliste des Wettbewerbs am Samstag. Heißt genau: Der Qualifikationssieger startet als letzter Springer von Durchgang 1. Und der Letzte der qualifizierten 50 Springer startet im Wettkampf als Erster.

Das neue System wurde dem Bericht zufolge im Rahmen der FIS-Herbstsitzung in Genf vorgestellt – und soll schon Ende Oktober beim Finale des diesjährigen Sommer-Grand-Prix im sächsischen Klingenthal getestet werden. „Damit kann das Wochenende in Klingenthal bereits einen Vorgeschmack auf die Änderung liefern, die dann im Weltcup-Winter zum Einsatz kommen soll“, heißt es in dem Bericht.

Neue Regeln gelten nicht bei Vierschanzentournee

Bislang orientierte sich die Reihenfolge der 50 Qualifizierten am Weltcupstand. Die Saison-Besten beendeten also den ersten Durchgang eines Springens. Jetzt bekommt die Qualifikation wohl bald mehr Gewicht. An Weltcup-Wochenenden mit jeweils zwei Einzelspringen ist das Resultat des Wettkampfs vom Samstag die Grundlage der Startliste für Sonntag. Die Regeln sollen in allen Weltcup-Wettbewerben mit Ausnahme der Vierschanzentournee gelten.

Bei der Vierschanzentournee (28. Dezember 2026 bis 6. Januar 2027) wird im legendären Duell-Modus gesprungen. Auch hier qualifizieren sich 50 Springer für den Wettkampf. Dort beginnt der 26. der Qualifikation, ihm folgt der 25. Die letzten beiden Springer sind der 50. Qualifikant und zum Abschluss der Gewinner der Qualifikation.