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Nach dem blamablen WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay (4:5 n.E.) stehen die DFB-Elf und Coach Julian Nagelsmann weiter heftig in der Kritik. Geheimgipfel in der DFB-Zentrale, dreistündige Krisenrunde, klare Ansage der Bosse: Nach dem Ausscheiden steht Julian Nagelsmann mehr denn je vor dem Aus als Bundestrainer. Bei der Vorberichterstattung zum Spiel der Österreicher gegen Europameister Spanien (21 Uhr Magenta/ARD) macht TV-Experte Bastian Schweinsteiger eine Anmerkung, die aufhorchen lässt!

ARD-Moderatorin Esther Sedlaczek fragt ihn bezüglich des Bundestrainers: „Noch ist offiziell kein Aus besiegelt. Es sieht alles danach aus. Du hast keine neuen Informationen. Aber es kann ja durchaus sein, dass es weitere Konsequenzen hat, dass ein Andreas Rettig gehen muss oder ein Rudi Völler. Wie würdest du zu solchen Entscheidungen stehen?“

Schweini: „Ich denke, man muss alles hinterfragen. Ich finde gerade Rudi Völler ganz wichtig, er hat die Erfahrung, er ist Weltmeister geworden, den würde ich schon gern weiterhin beim DFB sehen. Er weiß ganz genau, wie das Geschäft läuft, und was man braucht, um Veränderungen zu machen.“

Schweinsteiger: Klopp und Völler ein Dreamteam

Dann die Frage: „Kannst du dir vorstellen, einen Posten beim DFB zu übernehmen?“

Schweini lacht: „Ich? Hab doch hier mit dir bei der ARD den schönsten Job der Welt. Also natürlich würde ich mich nicht drücken vor einer Verantwortung, so bin ich grundsätzlich nicht. Aber wenn Julian Nagelsmann nicht weitermachen würde, dann würde ich schon sagen, dass Jürgen Klopp und Rudi Völler das Dreamteam wären.“

Sedlaczek: „Und du bleibst noch bei uns?“ Schweini: „Wir spielen ja in 10 Jahren auch noch Fußball, ich bin ja noch jung und knackig, Esther.“