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Regensburg (Bayern) – Sind sie im Urlaub? Oder sind sie tot? Nach der gewaltigen Explosion in einem Regensburger Wohnhaus hat die Polizei keine Hoffnung mehr, die beiden noch immer vermissten Bewohner lebend aus den Trümmern zu bergen. Einziger Hoffnungsfunken: Die beiden könnten zum Zeitpunkt des Unglücks verreist gewesen sein.

Sollten sie sich aber im Haus befunden haben, werde man wohl nur noch ihre Leichen bergen können, heißt es von der Polizei. 150 Feuerwehrleute, 100 Einsatzkräfte vom THW, 70 vom Rettungsdienst und 60 von der Polizei waren bislang damit beschäftigt, die einsturzgefährdete Ruine zu sichern. Die Polizei rechnet damit, am Donnerstagnachmittag das Gebäude betreten und mit der Suche nach den Vermissten beginnen zu können.

Polizei: Kein Rettungseinsatz mehr

Sprecher Michael Graf unterstrich jedoch vor Ort, dass es sich nicht mehr um eine Rettungsaktion handeln wird: „Man kann im Moment nicht davon ausgehen, dass hier jemand noch akut Hilfe braucht und wir hier noch jemanden lebend retten können.“ Außerdem soll die Polizei die Ursache des Brandes und der Explosion ermitteln.

War es ein Unfall oder Absicht?

Die Explosion am frühen Mittwochmorgen zerstörte einen großen Teil des Mehrfamilienhauses an der Von-Reiner-Straße im Kasernenviertel von Regensburg (Bayern). Vier Menschen kamen ins Krankenhaus, einer davon mit schwereren Verletzungen. Ein Polizist erlitt zudem eine Rauchvergiftung. Ob es sich um einen Unfall handelte oder die Explosion absichtlich herbeigeführt wurde, ist noch nicht geklärt. Das Gebäude ist laut Feuerwehr an das Gasnetz angeschlossen.