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„Das ist ein Dzeko-Spiel!“ Mit diesen Worten begründete Schalke-Trainer Miron Muslic (44) vor dem Anpfiff bei DAZN die überraschende Startelf-Nominierung von Edin Dzeko (40). Doch ausgerechnet diese Entscheidung wird beim 0:0 gegen Aufsteiger-Konkurrent Elversberg zum großen Königsblau-Thema.

Denn Dzeko wirkt bei seinem ersten Startelf-Einsatz seit dem 15. März und damit erstmals seit mehr als einem halben Jahr wie ein Fremdkörper. Kaum Ballkontakte, kaum Präsenz, kaum Gefahr. Falsch eingesetzt! Nach 62 Minuten ist Schluss. Muslic reagiert und nimmt den Routinier wieder vom Feld.

Das Spiel gibt insgesamt wenig her. Nach 13 Minuten hat Noah Darvich die erste gute Chance, setzt den Ball nach Campbell-Vorlage aber über das Tor. Näher dran ist S04: Karaman flankt scharf in den Fünfmeterraum, Elversbergs Kapitän Pinckert klärt vor dem einschussbereiten Dzeko beinahe ins eigene Tor. Keeper Kristof rettet stark (21.).

Kurz darauf eine knifflige Szene. Schalke kombiniert sich sehenswert in den Strafraum, Karamans Abschluss landet am angelegten Arm von Keidel. Die Knappen reklamieren sofort Handspiel, Schiedsrichter Braun lässt jedoch zurecht weiterspielen (27.).

Schalke drückt weiter. Und wieder heißt der Elversberger Retter Pinckert. Nach einer starken Kombination über Dina Ebimbe und Karaman wirft sich der Abwehrchef in letzter Sekunde in einen Dzeko-Schuss (45.).

Nach dem Seitenwechsel meldet sich auch Elversberg an. Mokwa trifft zwar den Pfosten, steht bei seinem Abschluss aber im Abseits (48.). Auf der anderen Seite vergibt Katic die Führung kläglich.

Katics Nebenmann Kurucay wird zum besten Schalker. Der Innenverteidiger blockt mehrere gefährliche Elversberger Abschlüsse und hält seine Mannschaft damit in der Partie.

Vorne bleibt Schalke vieles schuldig. Vor allem Dzeko kann die Erwartungen nicht erfüllen. Muslic hoffte auf den großen Bosnier. Bekommen hat er einen Stürmer, der nie wirklich ins Spiel findet. Ein Dzeko-Spiel? Diesmal ganz sicher nicht.