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Dortmund – Hinter seinem Jubel steckt kein böses Blut. Werder Bremen kommt trotz eines 0:2-Rückstands bis zur 88. Minute beim BVB noch zurück, spielt am Ende 2:2 und entführt einen Punkt. Werder-Held Niclas Füllkrug (33) trifft bei seiner ersten Rückkehr nach Dortmund in der Nachspielzeit zum 2:2-Ausgleich (90.+2). Viele Spieler verzichten mittlerweile bei einem Treffer gegen ihren Ex-Klub auf einen Jubel. Füllkrug nicht. Er schreit seine Freude heraus.

Nach Abpfiff erklärt Füllkrug im Gespräch mit „Sky“-Moderatorin Nele Ocik (36) und Experte Thomas Hitzlsperger (44) seinen Jubel, stellt klar: „Ich mache das Tor für uns und nicht gegen sie. Das war keine Provokation.“

Füllkrug: „Ich mag den BVB sehr gerne“

Dann verrät Füllkrug: „Ich mag den BVB sehr gerne, verfolge auch immer noch die Dortmund-Spiele. Ich habe mich auch kurz bei der Gelben Wand bedankt.“

Außerdem erklärt der Werder-Held, wie groß seine Vorfreude auf das für ihn besondere Spiel war: „Ich habe mich extrem auf das Spiel gefreut. 20.30 Uhr. Signal-Iduna-Park. Da kommt der Champions-League-Fülle raus.“

Mit seinem Tor hat er sogar zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Denn Füllkrug hat jetzt erstmals in seiner langen Profi-Karriere in vier Spielen in Serie getroffen. Und: Der Ausgleich war sein erstes Tor überhaupt gegen den BVB.

Zur Erinnerung: Füllkrug war im August 2023 für insgesamt 18 Mio. Euro von Werder zum BVB gewechselt, erzielte für die Borussia in 29 Liga-Spielen 12 Tore. Ein erfolgreiches Jahr mit dem Champions-League-Finale als Höhepunkt, auf das dann sein Wechsel in die Premier League folgte.