Woche 2 in der NFL – und schon ist Zeit für Überraschungen. Die Ravens kassieren in ihrem Heimauftakt ausgerechnet gegen die Saints die Pleite. Dazu verlieren die 59-Punkte-Bears nicht nur das Spiel, sondern auch Quarterback Caleb Williams.
Alle Spiele im Überblick.
Chicago Bears – Minnesota Vikings 3:9
Nach dem 59-Punkte-Spektakel in der vergangenen Woche sind die Bears auf dem Boden der Realität angekommen. Die Vikings-Defensive von Mastermind Brian Flores und ganz schlechtes Wetter machen es möglich.
Und dann passiert aus Bears-Sicht etwas Fürchterliches: Caleb Williams verletzt sich schwer.
Ersatzmann Tyler Bargant führt die Bears in den Schlusssekunden zwar noch einmal ganz nah an die Vikings-Endzone. Doch Chicago schafft es einfach nicht, den Touchdown zu erzielen. Die Überraschung ist perfekt.
Baltimore Ravens – New Orleans Saints 17:24
Die erste Überraschung! Für die Ravens gibt es im Heimspiel gegen die Saints eine Niederlage.
Auch, weil es einen mehr als strittigen entscheidenden Touchdown gibt. Quarterback Tyler Shough wuchtet sich aus einem Yard in die Endzone. Aber auf den TV-Bildern ist das nicht wirklich sichtbar. Die Schiris entscheiden dennoch auf Touchdown.
Atlanta Falcons – Carolina Panthers 3:34
Böse Abreibung für die Falcons – ausgerechnet vom Divisionsrivalen.
Erneut muss Backup-Backup-Quarterback Cooper Rush aushelfen. Er wirft gleich zwei Interceptions, leistet sich außerdem einen Fumble. Mitte des 3. Viertels wird er rausgenommen, der Rookie Jack Strand kommt rein – und kriegt gleich eine Standing Ovation.
Blöd nur: Sein erster Passversuch endet ebenfalls in einer Interception.
In der kommenden Woche sollen sowohl Rush als auch Strand auf der Bank bleiben. Das ist auch dringend notwendig, wenn die Falcons in dieser Saison noch was reißen wollen. Wahrscheinlich kann dann Michael Penix Jr. wieder mitwirken.
Die Panthers dagegen zeigen ihre offensive Klasse. Quarterback Bryce Young spielt bislang eine überragende Saison. Er wirft 3 Touchdowns.
Houston Texans – Cincinnati Bengals 6:20
Vom Playoffkandidaten zum Sorgenkind. Die Texans haben ihre ersten zwei Spiele verloren – und rennen somit der Musik hinterher.
Das Laufspiel funktioniert überhaupt nicht. Quarterback Stroud ist mit 29 Yards der beste Läufer. So kommt es, dass er satte 46-mal den Ball werfen muss. 26 Versuche kommen schließlich an. Ein Touchdown entsteht daraus aber nicht.
Und die Bengals haben am Ende mit Ja’Marr Chase einen Superstar-Receiver, der mit seinen beiden Touchdowns das Spiel entscheidet.
New England Patriots – Pittsburgh Steelers 20:3
Bei den Patriots läuft es offensiv weiterhin eher schleppend. Zwar erarbeiten sich Drake Maye & Co. ihre Möglichkeiten, können es aber nicht so recht nutzen. Bezeichnend: Mehrfach haben die Patriots bei 2-and-short die Chance auf ein neues First Down. Am Ende wird es aber der Punt – da muss mehr kommen!
Nun geht es für den Super-Bowl-Teilnehmer der vergangenen Spielzeit gegen die Jaguars und Bills. Wenn es offensiv nicht schnell besser wird, stehen die Patriots danach bei 1-3.
In dem Spiel wird aber auch deutlich, wie schlecht die Offensive der Steelers ist. Quarterback Aaron Rodgers rennt mehrfach um sein Leben, wird dann aber trotzdem von der Defensive gestellt. Am Ende wirft er sogar eine Interception.
Tennessee Titans – Philadelphia Eagles 20:24
Lange Zeit sieht es auch hier nach der Mega-Überraschung aus. Doch in den Schlusssekunden fängt Darius Cooper den Eagles-Touchdown zum Sieg.
Danach bekommt Titans-QB Cam Ward noch einmal den Ball. Anstatt das Ei in Richtung Endzone zu pfeffern, landet das Ding im Nirgendwo. Das Spiel ist somit vorbei.
New York Jets – Green Bay Packers 17:17
Das Spiel geht in die Verlängerung.
Tampa Bay Buccaneers – Cleveland Browns 19:23
Zwei Minuten vor Ende der Partie müssen die Teams in die Kabine. Gewitterwarnung!