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So hat der DFB selten gebebt! Julian Nagelsmann ist nicht mehr Bundestrainer, Andreas Rettig verlängert nicht als Geschäftsführer Sport und Jürgen Klopp soll kommen. Drei große Nachrichten. Dreimal genau richtig so!

DFB-Präsident Neuendorf und Bundesliga-Chef Watzke haben schnell gehandelt, statt einen Eiertanz bei ihren Entscheidungen hinzulegen – das hat man beim DFB auch schon ganz anders erlebt.

Den Fehler, wie nach den WM-Vorrunden-Katastrophen 2018 mit Jogi Löw und 2022 mit Hansi Flick mit einem gescheiterten Trainer weiterzumachen und an den gewohnten Strukturen festzuhalten, wiederholen sie nicht.

Der nächste Schritt ist klar: Klopp als Bundestrainer zu verpflichten. Mit einem Gerücht können wir dabei direkt aufräumen: Dass es an Klopps Gehaltswunsch scheitern könnte, ist Unsinn. Er weiß: Es geht um Deutschland.

Doch ein Selbstgänger wird es trotzdem nicht: Klopp hat noch Vertrag bei Red Bull bis 2029. Ohne die Freigabe von Red-Bull-Boss Mintzlaff geht nichts. Wenn der seinen wichtigsten Mitarbeiter im Fußball freigibt, wäre das großer Sport für Deutschland.

Eine große Frage ist noch offen

Die Frage, die noch offen ist: Ist Rudi Völler als Sportdirektor im Kombi-Paket mit Klopp die perfekte und ausreichende Lösung? Oder braucht man jetzt noch eine Verstärkung à la Matthias Sammer, der schon sechs Jahre beim DFB war und sofort mit seinem kritischen Blick helfen könnte, neue Strukturen zu schaffen? Oder WM-Held Per Mertesacker, der die Nachwuchs-Arbeit als Akademie-Leiter von Arsenal London perfekt kennt?

Das Positive: Wenn der DFB in dem Tempo weitermacht, hätte er mehr Fahrt aufgenommen als die Spieler während der ganzen WM.