TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

Schock um Loïc Badé! Die Schlussphase der Leverkusener 0:3-Niederlage gegen Hoffenheim wird von einer heftigen Verletzung des 26-jährigen Bayer-Stars überschattet. Nach einem Zusammenstoß mit Hoffenheims Max Moerstedt bleibt Badé liegen, muss minutenlang behandelt und schließlich mit einer Trage vom Platz gebracht werden.

Wie dramatisch die Situation zunächst ist, schildert Bayer-Star Robert Andrich nach dem Spiel. Auf die Frage, ob Badé auf dem Platz ansprechbar gewesen sei, sagt er: „Nee, so richtig nicht.“

Leverkusen-Trainer Carles Martínez erklärt bei DAZN sogar, dass der Innenverteidiger rund eineinhalb Minuten „komplett weg“ gewesen sei und sich an „nichts erinnert“ habe.

Andrich hatte den Zusammenstoß aus nächster Nähe miterlebt. „In allererster Linie hoffen wir auf jeden Fall, dass es Loïc bald besser geht. Man musste schon ordentlich zusammenzucken, weil es richtig gescheppert hat und man es irgendwie so kommen sehen hat in der Aktion.“

Und weiter: „Da musste man echt schon ein bisschen schlucken, weil es schon hart war.“

„Wir hoffen, dass es Loïc bald besser geht“

Besonders beunruhigend: Badé reagiert nach Andrichs Angaben zunächst offenbar nicht richtig. Der Nationalspieler erklärt: „Er war ja dann auch bei den Ärzten, weil die können dann schon das lösen, was sie lösen können. Dementsprechend war er dann im ersten Moment nicht ansprechbar.“

Und fügt mit Blick auf seinen Teamkollegen hinzu: „In allererster Linie hoffen wir auf jeden Fall, dass es Loïc bald besser geht.“

Der Schock ereignet sich unmittelbar vor dem 2:0 der Hoffenheimer. Alexander Prass trifft in der 89. Minute, zieht beim Jubel sein Trikot aus und sieht Gelb. Weil er bereits in der ersten Hälfte nach einem Foul an Tillman verwarnt worden war, fliegt er mit Gelb-Rot vom Platz. Zuvor hatte Andrej Kramaric per Elfmeter die TSG in Führung gebracht (79.).

In der Nachspielzeit setzt ausgerechnet Moerstedt, der zuvor mit Badé zusammengeprallt war, mit dem 3:0 (90.+6) den Schlusspunkt.

Leverkusen-Coach Martinez nach der Partie auf BILD-Nachfrage: „Das Wichtigste ist jetzt natürlich, dass es ihm gut geht. Er unterhält sich mit uns. Er ist gerade unter der Dusche. Wenn alles normal verläuft, wird er mit uns zurückkommen und so weitermachen wie bisher.“