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Riccione (Italien) – Drama um „Lady Gucci“! Nach einem plötzlichen Zusammenbruch im Italien-Urlaub wurde Patrizia Reggiani (77) auf die Intensivstation gebracht. Reggiani ist die Ex-Frau des Gucci-Erben Maurizio Gucci, der 1995 in Mailand erschossen wurde. Sie wurde später als Auftraggeberin des Mordes verurteilt und verbrachte rund 17 Jahre im Gefängnis.

Laut der italienischen Tageszeitung „Il Messaggero“ geschah der Vorfall bereits am Montag. Demnach befand sich die 77-Jährige auf der Terrasse ihres Hotelzimmers, als sie sich unwohl fühlte. Ihre Assistentin alarmierte den Notruf. Reggiani wurde anschließend in eine Klinik eingeliefert und auf die Intensivstation verlegt.

Hitzschlag als Ursache?

Warum Reggiani zusammenbrach, ist unbekannt. Als mögliche Ursache wird in italienischen Medien unter anderem ein Hitzschlag genannt. Eine offizielle Diagnose gibt es bislang aber nicht. Laut Berichten soll sich der Gesundheitszustand von „Lady Gucci“ zuletzt aber leicht verbessert haben.

Patrizia Reggiani wurde durch ihre Beziehung mit Modeunternehmer Maurizio Gucci bekannt. 1972 heiratete das Paar. Die Beziehung scheiterte in den 1980er-Jahren, die Ehe wurde 1994 geschieden. Am 27. März 1995 wurde Maurizio Gucci († 46) vor seinem Büro in Mailand mit vier Kugeln kaltblütig erschossen. Seine Ex hatte den Mord in Auftrag gegeben. Zwei Jahre später verhafteten die Ermittler Reggiani. Die Staatsanwaltschaft war überzeugt: Sie hatte den Mord aus Eifersucht, Verbitterung und finanziellen Motiven organisiert.

Gucci-Mord wurde 2021 verfilmt

1998 wurde „Lady Gucci“ verurteilt. Ihre ursprüngliche Haftstrafe wurde später reduziert. Insgesamt verbrachte die 77-Jährige etwa 17 Jahre im Gefängnis, bevor sie 2016 freikam. Der Fall sorgte weltweit für Schlagzeilen und wurde 2021 verfilmt. Im Hollywood-Film „House of Gucci“ verkörperte Musikerin Lady Gaga (40) die Patrizia Reggiani.