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Washington D. C. – Diesen Rekord hat sie sicherlich nur sehr ungern gebrochen. Nach nur fünf Tagen ist die Amerikanerin Katie Zacharia (41) ihren Job als Pressesprecherin von US-Präsident Donald Trump (80) schon wieder los. Schneller flog bis dato niemand. Gründe sollen ihr unsicheres Auftreten bei einer ersten Pressekonferenz und offensichtliche Lügen, was ihren beruflichen Werdegang betrifft, sein. Zacharia musste auf Nachfrage einräumen, dass sie gar keine zugelassene Anwältin sei, die Prüfung nicht bestanden habe. Für Vertraute der Mutter von vier Kindern ist das keine Überraschung.

Ex-Kommilitone über Katie Zacharia

BILD sprach mit einem ihrer Ex-Kommilitonen: „Wir haben einen Spitznamen für sie, den es früher schon gab: Flaky Katie – die sprunghafte Katie, mit der Substanz einer Schneeflocke.“ Der Grund dafür: Schon früher machten sich Bekannte über die umtriebigen Versuche, auf mehreren „Hochzeiten zu tanzen“, lustig. Und über ihre großen Ambitionen. Neid, Schadenfreude – da vermischt sich einiges.

Der frühere Vertraute studierte mehrere Jahre gemeinsam mit Zacharia an der Pepperdine University (Studienkosten bis zu 100.000 Dollar pro Jahr). Die Einrichtung in Malibu (Kalifornien) zählt im Jura-Bereich zu einer der Top-50-Hochschulen der USA. Zacharia studierte dort bis 2011. Ihr Bekannter zu BILD: „Sie lernte hier auch über einen Professor ihren späteren Mann Tyler kennen. Er war auch an der Pepperdine-Uni.“ Tyler arbeitet mittlerweile im Filmgeschäft, war u.a. an der Produktion zum Martin-Scorsese-Hit „The Irishman“ (2019) beteiligt.

Mit ihrem Mann hat sie vier Kinder

Das Paar lebte nach ihrem Abschluss u.a. kurze Zeit in China und gründete dann eine Familie. Sie haben vier gemeinsame Kinder (12, 10, 8, 6), zogen nach Thousand Oaks (Ventura County, Kalifornien).

Katies langjähriger Bekannter: „Wir haben ihren Werdegang mit anderen Alumni in den letzten Jahren verfolgt. Katie wurde mehr und mehr Trump-Jüngerin. Ihre Kinder trugen MAGA‑Mützen (Anm. d. Red. „Make America Great Again“). Das ist im durch und durch demokratischen Kalifornien schon etwas ungewöhnlich und sorgte bei vielen liberalen Freunden für Kopfschütteln.“

Über Wahlkampfhilfe in den Fokus des Präsidenten

Dann soll Katie vor rund drei Jahren den ehemaligen US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell (60), auf einer Party kennengelernt haben. Der enge Trump-Vertraute holte sie in sein Kampagnen-Team „Fix California“. Das Ziel: Wahlkampf für Trump machen. Zacharias’ ehemaliger Mitstudent: „Sie wurde mehr und mehr zu einem Fan-Girl für Trump. Wir haben uns alle gewundert, dass sie im Zusammenhang mit ihrer Arbeit für die Organisation als Anwältin auftrat. Denn eigentlich hat sich nach Wissen ihrer Freunde da nur Spendengelder gesammelt, nicht als Anwältin gearbeitet.“

Dann kam der überraschende Karriersprung. Ganz plötzlich. Der Präsident rief an. Sie flog vergangene Woche von Kalifornien nach Washington und wieder zurück, um Sachen zu holen. Glückwunsch-Nachrichten, die ihr Freunde aufs private Handy schickten, blieben wohl in mehreren Fällen unbeantwortet. Nach dem Blitz-Rausschmiss mit der Aussage Trumps über ihren Job („Ich habe zu ihr gesagt: Ganz ehrlich, wenn ich du wäre, würde ich es mir noch einmal überlegen.“) soll das Handy aktuell ausgeschaltet sein.