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Belfast (Nordirland) – Sie wollte offenbar unerkannt bleiben – doch der Plan ging nach hinten los: Klima-Aktivistin Greta Thunberg (23) tauchte mit Sturmhaube und einem Palästinenser-Tuch, einer „Kufiya“, bei einem Konzert der Israel-Hasser „Kneecap“ und Bob Vylan auf. Erkannt wurde sie trotzdem sofort.

Greta Thunberg (23), einst das Gesicht der weltweiten Klimabewegung, sucht offenbar verzweifelt nach einer neuen Bühne. Nun findet sie sie offenbar bei zwei der umstrittensten Künstler Europas. Sie besuchte am Donnerstagabend das „Upper Falls“-Konzert im Falls Park im nordirischen Belfast – in voller Verkleidung: Sie trug die markante Sturmhaube in den irischen Nationalfarben, das Erkennungszeichen der Rap-Gruppe „Kneecap“ und der irischen Terror-Organisation „IRA“, dazu ein Palästinenser-Tuch.

Israel-Hasser unter sich

Doch die Tarnung nützte wenig: Greta wurde von anderen Konzertbesuchern erkannt. Auf der Bühne sangen Bob Vylan, der im Juni 2025 bei einem Konzert zum Töten von israelischen Soldaten aufrief, und „Kneecap“. Bandmitglied Mo Chara war unter Anti-Terror-Gesetzen angeklagt worden, er hatte in London eine Flagge der libanesischen Terror-Organisation Hisbollah gezeigt. Beim Verlassen des Geländes wurde Greta später fotografiert – die Sturmhaube in der Hand, das Palästinenser-Tuch noch um den Hals.

Aufgetreten waren die Künstler beim Kunstfestival „Féile an Phobail“ im Westen Belfasts, um Geld für irischsprachige Organisationen zu sammeln.

Aus dem Mädchen mit dem „Skolstrejk för klimatet“-Schild, das einst Millionen für den Klimaschutz auf die Straße brachte, ist mittlerweile eine radikale Aktivistin geworden. Kritiker – vom Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung bis zum Zentralrat der Juden – werfen Greta vor, mit Begriffen wie „Genozid“ und „Apartheid“ das Existenzrecht Israels infrage zu stellen. Israels Regierung führt sie inzwischen sogar auf einer Liste der „gefährlichsten Antisemitinnen“. Gretas Auftritte haben mittlerweile nichts mehr mit Klima- oder Umweltschutz zu tun.