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Washington – Donald Trump scheint derzeit auf eine Zahl fixiert zu sein: die 22! Seit seiner Rückkehr ins Oval Office verwendete der US-Präsident die Zahl auffällig oft – bei Themen wie Iran-Krieg, Wirtschaft, Gesundheit, Washington-Verschönerung und Kriminalität. Die Aussagen sind dokumentiert. Doch die große Frage bleibt: Mr. Trump, warum ausgerechnet 22?

Der „Independent“ sammelte jüngst mehrere Beispiele: Trump behauptete, die USA hätten im Nahostkrieg 22 iranische Schiffe zerstört. Er bestand darauf, mit seiner Wirtschaftspolitik 22 Nobelpreis-Ökonomen widerlegt zu haben. Bei seiner jüngsten Jahresuntersuchung seien 22 Spezialisten konsultiert worden. Dann kritisierte Trump, dass die „New York Times“ eine positive Medikamenten-Geschichte nur auf Seite 22 platziert habe.

Trump: US-Piloten übten für Iran-Krieg 22 Jahre

Einmal beklagte er, eine Reise nach Asien werde 22 Stunden dauern – ohne den Zielort zu nennen. Außerdem verkündete der Präsident, er habe vor 22 Jahren einen Swimmingpool gebaut. Und Washington verfüge über 22 Brunnenanlagen. Tatsächlich sind es 18. US-Piloten hätten für ihre Iran-Einsätze 22 Jahre lang geübt, verblüffte er Gäste bei einem Empfang, so Berichte.

Das Zahlenrätsel befeuert bereits wilde Spekulationen: Trump könnte den 22. Verfassungszusatz im Kopf haben, heißt es. Der legt fest, dass US-Präsidenten nach zwei Amtszeiten abtreten müssen. Der Präsident hatte bereits offen darüber spekuliert, ob sich daran nicht etwas ändern ließe. Andere Beobachter deuten die Zahlen-Posse jedoch als mögliches Anzeichen geistigen Abbaus.

Davor verwies Trump auf Ereignisse in „zwei Wochen“

Trump hat zudem ein Faible für die Zeitspanne „zwei Wochen“. Die erwähnte er beim Kriegsdrama um Iran, bei den Friedensbemühungen in der Ukraine, in der Grönlandkrise und während früherer Zoll-Thriller. Auch in seiner ersten Amtszeit versprach er einen neuen Gesundheitsplan und Covid-Hilfsschecks. Alles innerhalb von 14 Tagen.