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Rom – No, grazie! Pep Guardiola (55) sagt Nein zum italienischen Fußballverband. Laut Transferexperte Fabrizio Romano hat der Spanier das Angebot, italienischer Nationaltrainer zu werden, abgelehnt. Guardiola wolle sich demnach auf seine Familie konzentrieren, erholen und sich erst später wieder mit Fußball befassen.

Der langjährige Coach von Manchester City (2016 bis 2026) galt als Kandidat für die Nachfolge von Gennaro Gattuso (48). Italiens Verbandspräsident Giovanni Malagò (67) bestätigte zuletzt gegenüber italienischen Medien, dass Verhandlungen mit Guardiola über das Nationaltraineramt geführt werden. Der Verband war sogar bereit, sehr tief in die Tasche zu greifen. Der Ex-Trainer der Bayern forderte Berichten zufolge rund 20 Millionen Euro Gehalt.

Große Stars fehlen bei Italien

Nun muss Italien sich weiter nach einem neuen Trainer umschauen. Laut der „Gazzetta“ stehen neben den bereits gehandelten Andrea Pirlo (United FC) und Europameister-Coach Roberto Mancini auch Antonio Conte (zuletzt SSC Neapel) und Stefano Pioli (zuletzt ACF Florenz) auf der Liste.

Italiens Fußball steckt in einer tiefen Krise. 2021 wurde die Squadra Azzurra zwar Europameister. Doch bei Weltmeisterschaften war man seit 2014 nicht mehr vertreten. Das letzte WM-K.o.-Spiel war das WM-Finale 2006 in Berlin, als Italien Weltmeister wurde.

Damals noch mit Namen wie Andrea Pirlo, Fabio Cannavaro und Francesco Totti. Spieler dieser Kategorie sucht man in Italien aktuell vergebens. Ein neuer Trainer wird einen Neuanfang einleiten müssen. Jetzt ist klar, dass Pep Guardiola darauf keine Lust hat.