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Jetzt ist es beschlossene Sache: Die Rennen der Formel 1 werden vom kommenden Jahr an kürzer. Bei einem Treffen der zuständigen Kommission wurde die Regeländerung festgelegt. Die Grands Prix werden nicht mehr über rund 305 Kilometer führen, sondern über 290. Das entspricht einer Verkürzung um zwei bis drei Runden. Damit wird die Distanz erstmals seit den 1980er-Jahren grundsätzlich verkürzt!

Hintergrund: die Modifikationen im Motorenbereich. Um wieder mehr Leistung durch den Verbrennungsmotor zu erzeugen im Vergleich zur Power-Unit, muss auch mehr Benzin durchfließen. Nachtanken ist in der aktuellen Formel 1 nicht erlaubt. Abgeschafft wird 2027 außerdem die aktuell noch gültige Regel, wonach das Rennen drei Stunden nach dem Start abgebrochen werden muss. Stattdessen soll eine Endzeit festgelegt werden.

Formel-1-Rennen werden kürzer

Zudem sollen Trainingssitzungen flexibler gestaltet werden, sodass sie nach Unterbrechungen verlängert werden können. Die Fia schreibt in einer Mitteilung: „Diese Änderungen sollen sicherstellen, dass die Zuschauer auch bei Unterbrechungen ein vollständiges Rennen genießen können. Zudem wurde vereinbart, die Freien Trainingssitzungen bei Bedarf flexibler zu verlängern.“

Und auch um die Getriebeentwicklung gibt es eine Änderung. Die Fia schreibt: „Nach Rücksprache mit der zuständigen Hersteller-Arbeitsgruppe und auf Empfehlung der sportlichen Beratergruppe wurde vereinbart, die Homologation der Getriebe für 2027 aufzuheben, um den Zulieferern Entwicklungsfreiheit zu gewähren.“

In dieser Woche geht es in Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan, weiter. Das Rennen wird nicht wie gewohnt am Sonntag stattfinden, sondern am Samstag! Das Rennwochenende beginnt schon am Donnerstag mit dem ersten und zweiten freien Training, Freitag mit der dritten freien Trainingseinheit und dem Qualifying (14 Uhr), während am Samstag dann das Rennen stattfindet (13 Uhr). Grund für die Verschiebung ist ein nationaler Gedenktag.