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Gelsenkirchen – Schalke steht vor dem nächsten Ausrufezeichen auf dem Transfermarkt! Der Aufsteiger arbeitet an der Verpflichtung von Jesper Lindström (26/Neapel). Die wichtigsten Details zum bevorstehenden Deal!

Das Gute zuerst: Sowohl Schalke als auch Neapel und Lindström selbst wollen den Transfer zeitnah eintüten. Doch noch gibt's Hürden. So will Königsblau etwa eine einjährige Leihe mit Kaufoption – nach BILD-Informationen soll sie bei rund 5 Mio. Euro liegen. Die SSC wiederum strebt eine Leihe mit Kaufpflicht an. Über die exakten Modalitäten wird weiter verhandelt.

Was Lindström verdienen würde

Wichtig auch, dass der ehemalige Frankfurter (2021 bis 2023) bereit ist, auf viel Kohle zu verzichten. Bei Schalke würde Lindström ein Gehalt aus der „Stammspieler-Kategorie“ bekommen, also ungefähr 80.000 Euro pro Monat. Beim Maradona-Klub soll Lindström umgerechnet rund 4,5 Mio. Euro pro Jahr kriegen – bei S04s ca. 1 Mio. Euro.

Bleibt die Frage nach dem sportlichen Mehrwert. Vor drei Jahren spielte er bei den Hessen noch die Sterne vom Himmel, wechselte anschließend für 30 Mio. Euro (!) zur SSC. Doch seitdem Flaute! 74 Einsätze für Neapel, Everton und Wolfsburg (jeweils geliehen) und gerade einmal zwei mickrige Vorlagen. Nach seiner starken Zeit bei der Eintracht (28 Torbeteiligungen in 80 Einsätzen) ziemlich enttäuschend. In der Vorsaison stand am Ende sogar der Abstieg mit Wolfsburg.

Die große Aufgabe: Kriegt Schalke Lindström „wieder hin“? Gehofft wird natürlich, dass eine starke Saison den Marktwert (derzeit bei 4 Mio. Euro laut „transfermarkt.de“) wieder in die Höhe schießen lässt.

Donkor-Wechsel geplatzt

Der geplante Abgang von Anton Donkor (28) zu OFI Kreta ist indes geplatzt. Bitter für Schalke, da der Linksverteidiger in den Planungen keine große Rolle mehr spielt, aber das Gehalt eines Stammspielers (80.000 Euro pro Monat) einstreicht.