München – Dieser Vergleich zwischen Vincent Kompany (40) und dem Interimstrainer des FC Bayern sorgte für große Lacher! Auch beim Bundesliga-Topspiel gegen Dortmund (heute, 18.30 Uhr/Sky) ist Aaron Danks (43) der Chef auf der Bayern-Bank. Der Engländer vertritt den erkrankten Vincent Kompany (40/Hirnhautreizung) zum dritten Mal in Folge. Vor dem Spiel gab Danks spannende Einblicke in die Zusammenarbeit mit Kompany – inklusive eines witzigen Tier-Vergleichs!
So unterscheiden sich Kompany und Danks
Als der Co-Trainer am Freitagvormittag auf der Pressekonferenz an der Säbener Straße von BILD gefragt wird, ob er sehr ähnlich oder ganz unterschiedlich zu Kompany (Spitzname: „Vinnie“) coacht, sagte Danks: „Ich denke, dass es Unterschiede gibt. Vince hat uns gegenüber deutlich gemacht, dass er nicht möchte, dass seine Co-Trainer zu Mini-Vinnies werden und alle ständig genau dasselbe machen. Wir sind alle unterschiedlich, aber wir ergänzen uns gegenseitig.“
Dann folgte ein lustiger Tier-Vergleich! Danks: „Man kann das mit dem Zebra und dem Strauß vergleichen. Zebras und Strauße leben gemeinsam in der Savanne und pflegen eine Art gegenseitige Partnerschaft. Das Zebra hat ein sehr gutes Gehör und einen ausgezeichneten Geruchssinn, aber seine Sehkraft ist nicht besonders gut. Wenn es also etwas riecht oder hört, setzt es sich in Bewegung und der Strauß folgt ihm. Der Strauß hingegen hat sehr große Augen und kann unglaublich gut sehen. Wenn er also etwas entdeckt, schlägt er möglicherweise eine etwas andere Richtung ein. Genau nach diesem Prinzip versuchen wir, als Trainerteam auch zusammenzuarbeiten.“
Danks erklärt die Arbeitsteilung bei Bayern
Neben Danks arbeiten im Trainerteam des FC Bayern auch noch die Kompany-Assistenten René Maric (34), Floribert N’Galula (39) und Daniel Fradley (36). Das Co-Quartett teilt sich normalerweise mit Kompany die Aufgaben auf – aktuell übernehmen die vier Assistenten den Job von Kompany, weil sich der Belgier nach dem Zusammenbruch am Freitag vor einer Woche und dem Krankenhausaufenthalt nun zu Hause auskurieren muss.
Danks erklärt die Arbeitsteilung: „Bei jeder Trainingseinheit kümmert sich einer von uns um den Angriff, während sich einer mit der Defensive beschäftigt, einer arbeitet mit den Mittelfeldspielern, ein anderer mit den Offensivspielern – je nachdem, worum es gerade geht. Wir haben also unterschiedliche Perspektiven. Anschließend kommen wir zusammen, diskutieren miteinander und finden letztendlich gemeinsame Lösungen.“
Der Co-Trainer ergänzte noch: „Natürlich bringt sich Vince dabei mit seinem eigenen Führungsstil und seiner Erfahrung als ehemaliger Profispieler ein. Außerdem fordert er uns jeden Tag in den Trainingseinheiten heraus. Und ja, wir haben draußen auf dem Trainingsplatz jede Menge Spaß.“