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Nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Manuel Neuer (40) kurz vor der Halbzeit der Bayern-Partie in Mainz (2:1-Sieg) hat sich Fußball-Experte Didi Hamann (53) mit klaren Worten zur Situation geäußert. Hamann bei „Sky“: „Die Bayern müssen eine Entscheidung treffen im Sinne des Vereins. Diese ständigen Wechsel geben der Mannschaft und der Abwehr keine Sicherheit.“

Neuer war nach dem vermeintlichen Ausgleich der Mainzer (wurde wegen Abseits zurückgenommen) angeschlagen ausgewechselt worden. Für ihn kam Jonas Urbig (23) in die Partie. Noch auf dem Platz hatte sich Neuer den Stutzen von seinem rechten Fuß gezogen. Offenbar hatte er wieder Probleme.

Bayerns Sportvorstand Max Eberl (53) bestätigte die Verletzung nach dem Spiel: „Es ist das, was schon vorher am Fuß war. Das ist jetzt wieder aufgetreten. Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist.“

Neuer sprach von täglichen Schmerzen

Wegen einer anhaltenden Sehnenreizung im Fuß hatte der Bayern-Kapitän zuletzt die Partien gegen Freiburg (3:1), Magdeburg (6:1) und den BVB (2:2) verpasst. Beim Champions-League-Sieg in dieser Woche in Madrid stand Neuer dann wieder zwischen den Pfosten.

Nach dem Spiel verriet Neuer bei Amazon Prime offen, was ihm die vergangenen Tage so schwer gemacht hat: „Die Schmerzen. Ganz klar. Ich habe jeden Tag Schmerzen beim Gehen gehabt. Und wenn ich morgens aufgestanden bin, heute Morgen auch, habe ich auch wieder Schmerzen beim Gehen gehabt.“

Hamann fordert Urbig bis Weihnachten

Hamann hat sich nach dem erneuten Verletzungsschock um Neuer nun für Jonas Urbig ausgesprochen. Der Sky-Experte: „Es wäre jetzt gut zu sagen: Urbig spielt bis Weihnachten, damit man sieht, wie er sich verhält und ob die Leistung gleich bleibt.“

Und weiter: „Eine Situation, in der du den Torwart alle zwei bis drei Wochen wechselst, ist nicht förderlich.“