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München – Teures DFB-Debüt im eigenen Stadion! Bayern-Ersatzkeeper Jonas Urbig (23) lief am Donnerstagabend zum ersten Mal mit der Nummer 1 auf seinem Trikot in der Allianz Arena auf. Beim 2:0 in der Nations League gegen Serbien feierte der designierte Nachfolger von Manuel Neuer (40) seine Premiere in der deutschen Nationalmannschaft. Für das Torwart-Juwel ein großer Tag – aber auch für die Bayern-Bosse, weil sie Urbig nicht nur im Verein als neuen Stammkeeper nach dem Karriereende von Neuer im Sommer 2027 aufbauen, sondern ihn auch zur deutschen Nummer 1 machen wollen. Doch das DFB-Debüt wird für die Münchner teuer!

Bayern muss für DFB-Debüt von Urbig zahlen

Nach BILD-Informationen muss der deutsche Rekordmeister nun 1,2 Mio. Euro für den ersten Einsatz im Trikot der Nationalelf blechen. Diese Summe wurde mit dem 1. FC Köln bei Urbigs Wechsel im Januar 2025 vereinbart und soll noch auf die Ablösesumme von 7 Mio. Euro sowie auf die rund 3 Mio. Euro an einfach zu erreichenden Bonuszahlungen oben draufkommen. Am Ende könnte der FC sogar bis zu 15 Mio. Euro kassieren. Auch der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hatte vor dem DFB-Debüt von einem Kohle-Nachschlag in Höhe von mehr als einer Mio. Euro berichtet.

Geld, das die Bayern gerne zahlen werden! Denn die Münchner wollen in Zukunft natürlich wieder den deutschen Nationalkeeper stellen, so wie es jahrelang der 2014er-Weltmeister Neuer war. Im Verein wird Urbig deswegen Schritt für Schritt an die Rolle als Nummer 1 herangeführt. Neuer und er haben mit den Verantwortlichen ein Jobsharing vereinbart: So kommt Urbig seit seinem Wechsel vor 21 Monaten bereits auf 34 Bayern-Spiele (39 Gegentore, elfmal zu null), Neuer (gerade in seiner 21. Bundesliga-Saison) im selben Zeitraum auf 58 Einsätze.

Kompany: Urbig wird Nummer 1 beim DFB

Somit spielt Urbig zwar „nur“ rund ein Drittel der Bayern-Spiele, aber er durfte sich schon auf Top-Niveau beweisen wie im DFB-Pokalfinale im Mai gegen Stuttgart (3:0) oder in den beiden Achtelfinal-Partien der Champions League im März gegen Atalanta Bergamo (6:1, 4:1). Jetzt brachte ihn Bundestrainer Jürgen Klopp (59) erstmals als DFB-Keeper, weil die eigentliche Nummer 1 Marc-André ter Stegen (34/Ajax Amsterdam) für die ersten beiden Länderspiele gegen die Niederlande (1:1) und Griechenland (0:1) nominiert war.

Während ter Stegen gegen Holland teilweise etwas unsicher wirkte und gegen Griechenland Alexander Nübel (30/Besiktas Istanbul) den Vortritt lassen musste, zeigte Urbig (BILD-Note 3) eine solide Partie gegen Serbien. Er war meist beschäftigungslos, spielte aber gut mit und strahlte Ruhe aus. Schon vor zwei Wochen hatte sein Bayern-Trainer Vincent Kompany (40) deutlich gesagt: „Wenn einer glaubt, dass Jonas nicht die Nummer 1 von Deutschland wird, dann glaube ich, dass derjenige einen großen Fehler macht! Der Junge wird irgendwann die Nummer 1 sein. Wann das sein wird, wird natürlich Jürgen Klopp entscheiden.“