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Dresden – In der Nacht zu Sonntag soll sich in der Neustadt, einem beliebten Ausgehviertel in Dresden, ein schweres Verbrechen ereignet haben. Ein junger Mann soll eine Jugendliche (17) vergewaltigt haben. Sie konnte aus einem Hausflur fliehen und informierte umgehend die Polizei.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll sich die Tat gegen 1.30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus an der Königsbrücker Straße in Dresden abgespielt haben. Die Jugendliche konnte ihrem mutmaßlichen Angreifer entkommen und alarmierte eine zufällige Polizeistreife. Sofort leiteten die Einsatzkräfte eine Fahndung ein. Mit Erfolg: Wenig später nahmen die Polizisten einen Tatverdächtigen fest. Es handelt sich um einen 18-jährigen Syrer.

Vergewaltigung in Dresdner Ausgehviertel

Nach BILD-Informationen wurde der Hauseingang an der Königsbrücker Straße zufällig zum Tatort. Weder die 17-Jährige noch der Tatverdächtige wohnen dort. Besonders schockierend: Die mutmaßliche Tat ereignete sich in einem Bereich, der selbst in den frühen Morgenstunden meist belebt ist. Der Wohnblock liegt unweit des Albertplatzes, dem Tor zur Dresdner Neustadt. In der unmittelbaren Umgebung befinden sich zahlreiche Bars, Clubs und Kneipen. Gerade an Wochenenden sind dort bis tief in die Nacht Menschen unterwegs.

Tatverdächtiger Syrer (18) in Haft

Unklar ist bislang, ob sich die 17-Jährige und der Tatverdächtige vor der Tat kannten. „Das prüfen wir derzeit noch“, sagt ein Polizeisprecher zu BILD. Gegen den 18-Jährigen, der inzwischen in Untersuchungshaft ist, wird wegen des Verdachts der Vergewaltigung ermittelt.

Erst vor wenigen Tagen sorgte ein ähnlicher Fall in Sachsen für Entsetzen: Im Leipziger Lene-Voigt-Park soll eine betrunkene Frau (26) von mindestens einem von drei bislang unbekannten Männern missbraucht worden sein. Die Tat ereignete sich nachts in einem Park, der von Wohnhäusern umgeben ist und sonst gut besucht ist. Anders als bei der Sexualstraftat in Dresden sind die Verdächtigen bis heute flüchtig. Die Fahndung in Leipzig läuft weiter.