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Fans der Formel 1 können sich auf eine spektakuläre Neuerung freuen. In den frühen 2030er-Jahren soll es erstmals seit 1993 ein Rennen in Afrika geben. In Ruanda, im Osten des Kontinents, sollen die Rennwagen um einen Grand-Prix-Titel kämpfen. Die Strecke muss jedoch erst einmal gebaut werden.

Die Formel 1 will mit dem Deal neue Zielgruppen erschließen. In einer offiziellen Mitteilung heißt es: „Afrika stellt eine der spannendsten Wachstumschancen für den Sport dar: Bereits mehr als 100 Millionen Fans verfolgen die Formel 1 auf dem gesamten Kontinent, und fast 60 Prozent der Fans in den wichtigsten Märkten Subsahara-Afrikas sind unter 35 Jahre alt.“

Formel 1 zuletzt 1993 in Afrika

Zuletzt fuhr die Formel 1 1993 im südafrikanischen Kyalami auf dem Kontinent. Schon lange fordern zahlreiche Stimmen in der Formel 1, wieder ein Rennen in Afrika durchzuführen. Lewis Hamilton (41) gehört zu den prominentesten Befürwortern.

Ruanda versucht seit mehreren Jahren, sich als Sportnation einen Namen zu machen. 2025 fand hier die Straßenrad-WM statt. Auch die Afrika-Meisterschaften im Handball und im Basketball wurden hier durchgeführt, ebenso der Fifa-Kongress im Jahr 2023, auf dem Gianni Infantino (56) als Präsident wiedergewählt wurde.

Der Kurs soll rund 40 Kilometer von der Hauptstadt Kigali entfernt am Bugesera International Airport entstehen. Neben dem Rennwochenende in der Formel 1 soll es an dem Kurs weitere Rennevents sowie Entertainment geben.