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Vom Himmel in die Hölle in nur fünf Tagen! Fifa-Präsident Gianni Infantino hat sich einmal zu oft verhalten wie sein großes Vorbild Donald Trump - und ist als Fifa-Präsident jetzt endgültig am Ende. Nach dem geplatzten Investoren-Deal kann er keine Zukunft mehr als Präsident des Fußball-Weltverbandes haben. Das Vertrauen gegenüber dem Großteil der 211 Mitgliedsverbände ist verspielt.

Während US-Präsident Trump trotz seiner Alleingänge jeden Gegenwind wegfächert, geht Infantino als FIFA-Boss die Puste aus. Infantino hat sich bei seinem geplanten und jetzt gescheiterten Teilverkauf der Weltmeisterschaften völlig verschätzt. Zu sicher war sich der Italo-Schweizer, dass er die Mitgliedsländer mit zusätzlichen 20 Millionen Euro kaufen kann. Ihm war egal, dass letztlich sogar Trumps Schwiegersohn als Investor von seinem Ego-Deal profitieren sollte. Jetzt musste er überrascht feststellen: Mit Geld kann man im Fußball doch nicht alles kaufen. Und: Er hat nur noch Afrika im Rücken. Der Kontinent mit der geringsten Lobby und dem größten Kohlebedarf.

Die UEFA wendet sich von ihm ab, die Verbände aus Nord- und Mittelamerika sowie Asien zeigen ihm die Rote Karte, die eigenen Mitarbeiter beim Weltverband ekeln sich vor der Amtsführung des machtbesessenen Fifa-Diktators derart, dass am Freitag einer nach dem anderen Sturm gegen die Investoren-Pläne lief. Infantino ist also doch nur ein Mini-Trump, obwohl er gerne der größte FIFA-Präsident aller Zeiten geworden wäre. Die Abstimmung über den Verkauf an die Investoren hätte er gnadenlos verloren. Er musste zurückziehen. Und wenn er gute Freunde hat, sollten die ihm zum Rücktritt raten.

Es ist allerdings fraglich, ob Infantino darauf hören würde. Denn der Strippenzieher geht als gierigster und rücksichtslosester Gewinn-Maximierer in die Geschichte des Weltfußballs ein. Immerhin, mag der ein oder andere sagen. Denn die Bilanz der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko liest sich mit der Rekordeinnahme von 15 Milliarden US-Dollar sensationell. Und auch der Fußball begeisterte trotz der Erhöhung auf 48 Mannschaften die Menschen. Dass er am 18. März nach der Präsidentschaftswahl aufgrund des Erfolgs der WM 2026 in seine dritte Amtszeit geht, scheint aktuell dennoch ausgeschlossen.

An dem Investoren-Deal hat sich Sonnenkönig Infantino bitter verbrannt.