Die Darts-Queen hat ihn geschlagen! Fallon Sherrock (32) hat den zweifachen Weltmeister Luke Littler (19) bei seinem Mega-Event „Beat Luke Littler“ besiegt – und kassiert damit knapp 600.000 Euro! Bei dem Event, das auf Netflix übertragen wurde, musste Sherrock Littler in einem Leg schlagen. Zuvor waren 14 Herausforderer gescheitert. Die Engländerin besiegte den Überflieger schließlich mit 14 Darts, warf dabei eine 180 – und konnte ihr Glück kaum fassen.
Sherrock, die „Queen of the Palace“, hat in ihrer Karriere bereits zwei Spiele bei der Weltmeisterschaft gewonnen. Nach dem Triumph über Littler am Freitagabend stürmte ihr Sohn auf die Bühne, um seine Mutter zu umarmen. Sherrock mit Tränen in den Augen: „Das ist der Wahnsinn.“ Und weiter: „Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie viel mir das bedeutet. Und dass mein Sohn dabei war – es war das erste Mal, dass er überhaupt bei so einer Veranstaltung dabei war, und er hat gesehen, wie ich gewonnen habe.“
Und weiter: „Es war wunderschön. Tut mir leid, mir fehlen die Worte. Es war ein großartiger Moment, an den ich mich für immer erinnern werde. Wenn ich die Gelegenheit bekomme, werde ich sie jedes Mal nutzen. Ich bin im Moment wirklich stolz auf mich.“ Littler ergänzte: „Ich wollte, dass sie mir eine Chance gibt, aber das hat sie nicht getan. Ich habe jede Minute davon genossen. Es war schön.“
Sherrock: „Ich brauche das Geld nicht“
Das Konzept der Show: 20 Gegner und Gegnerinnen forderten Littler heraus, um den Mega-Preis abzusahnen. Dabei reichte es, ein Leg zu gewinnen. Sherrocks Teilnahme sorgte im Vorfeld jedoch für Kontroverse, da einige Fans sie nicht als Amateurin ansahen. Netflix teilte jedoch mit: Jeder, der keine PDC Tour Card besitzt oder jemals besessen hat, darf mitmachen. Der Jackpot von 501.000 Pfund ist der zweithöchste jemals in diesem Sport ausgezahlte Preis – nur die Weltmeisterschaft überbietet die Summe mit 1 Million Pfund für den Sieger.
„Ich brauche das Geld nicht“, sagte Sherrock gegenüber der „Daily Mail“ bei den Castings in London. „Aber ich habe immer gesagt, dass ich mir mehr Möglichkeiten wünsche, den Frauensport zu fördern, und das ist die perfekte Gelegenheit dafür. Warum sollte man das nicht tun?“ Jetzt hat sie richtig abgeliefert.