TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

Jeder fragt sich aktuell, wie es mit Ronaldo weitergehen soll. Nun erkundigt sich auch der portugiesische Premier Luís Montenegro (53) sowohl beim Portugal-Trainer Jorge Jesus (72) als auch bei Cristiano Ronaldo (41) selbst.

Bereits kurz nachdem Ronaldo das Portugal-Quartier in Kopenhagen verlassen hatte, machten sich Portugal-Trainer Jorge Jesus (72) und Pedro Proença (55), Präsident des portugiesischen Fußballverbandes (FPF), auf zum Flughafen. Grund: Sie wollten Ronaldo daran hindern, in seinen Flieger nach Madrid zu steigen – doch ohne Erfolg.

Montenegro soll mit Ronaldo gesprochen haben

Ronaldo selber gab bekannt, „zu gegebener Zeit“ seine Gründe für den Ausstieg aus der Nationalmannschaft bekannt zu geben. Die Nachricht machte schnell die Runde und erreichte sogar die höchste Regierungsebene in Portugal. Nach Informationen der portugiesischen Zeitung „Record“ wurde Portugals Premier Luís Montenegro schnell darauf aufmerksam und kontaktierte sofort Ex-Fußballschiedsrichter Proença und wollte mit Trainer Jesus sprechen – mit dem er ohnehin schon ein gutes Verhältnis hat. Sogar mit Ronaldo selbst soll Montenegro angeblich gesprochen haben. Der Inhalt dieser Gespräche ist bisher aber noch unbekannt.

Noch ist unklar, ob Montenegro lediglich versuchte, sich Informationen über den Konflikt einzuholen, oder aber schon versuchte, den Zoff zu lösen. Das Rätsel um Portugals ehemalige Nummer 7 bleibt also weiterhin geheim. Für Portugal heißt es nun wieder voller Fokus auf das anstehende Nations-League-Match gegen Dänemark – welches Ronaldo nun zu Hause vor dem Fernseher verfolgen wird.