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Riad (Saudi-Arabien) – In der Liga lässt ihn der Eklat kalt! Nach seiner vorzeitigen Abreise aus dem portugiesischen Nationalteam und der darauffolgenden Suspendierung knipst Cristiano Ronaldo (41) einfach weiter. Beim 3:0 von Al-Nassr gegen Al-Diriyah in der saudischen Pro League bringt der Superstar sein Team mit dem 1:0 auf die Siegerstraße. Auch Ex-Bayern-Star Kingsley Coman (30) trifft.

Für Ronaldo ist es auf der Jagd nach der magischen 1000-Tore-Marke bereits Treffer Nummer 980 in seiner Profi-Karriere. Glückwünsche kommen ausgerechnet vom portugiesischen Verband. Der schrieb bei X etwas überraschend: „Cristiano Ronaldos Tor sichert Al Nassr den Sieg.“ Knapp 24.000 Fans reagierten mit einem Herz.

Ob der Beitrag ein Zeichen der Annäherung ist, bleibt offen. Überraschend kommt der Post allemal. Denn: Auch Samu Costa (25), der für Portugal bei der WM zum Einsatz kam, traf für Al-Nassr. Sein Tor blieb im Post des Fußballverbands ohne Erwähnung.

Hintergrund des Krachs: Ronaldo soll über seine sportliche Rolle verärgert gewesen sein. Trainer Jorge Jesus (72) hatte Ronaldo beim 2:1 gegen Norwegen 90 Minuten auf der Bank schmoren lassen. Darauf folgte der Paukenschlag: Nach Gesprächen mit Verbandspräsident Pedro Proença (55) und dem Trainer verließ Ronaldo das Trainingslager in Dänemark.

Ronaldo entschuldigt sich

Inzwischen hat sich der Superstar bei Fans und Mitspielern für seinen überstürzten Abgang entschuldigt. Dabei soll er auch eingeräumt haben, dass sein Verhalten Konsequenzen verdient. Zudem habe Ronaldo zugesichert, eine Entscheidung der Disziplinarkommission ohne Vorbehalte zu akzeptieren.

Diese Strafe droht Ronaldo

Für den Kapitän könnte es richtig unangenehm werden. Der portugiesische Verband hat Ronaldo vorläufig suspendiert. Grund ist eine Verbandsklausel: Wer das Teamcamp unerlaubt verlässt, wird automatisch vorläufig gesperrt. Über das endgültige Strafmaß entscheidet nun ein Disziplinarausschuss. Im Raum steht eine Sperre von einem bis zu sechs Monaten für Länderspiele.