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Achtung: Der Text ist sarkastisch, um nicht unverschämt werden zu müssen.

Claudia Roth, die Grüne, war mal Kulturstaatsministerin dieser Republik. Sie lebt bis heute auch von dem Nimbus, im vorigen Jahrtausend Managerin der Band „Ton Steine Scherben“ gewesen zu sein. Deren bekannteste Song-Zeile ist „Macht kaputt, was euch kaputt macht“. Claudia Roth hat dorthin zurückgefunden, sie hat kaputt gemacht, was sie kaputt gemacht hat: diese fürchterlich störende deutsche Schuld wegen dieser vielen getöteten Juden.

Roth befreit sich von ihrer Lebenslüge

Mit 71 Jahren hat sie sich beim YouTuber „Jung und Naiv“ nun befreit: befreit von ihrer Lebenslüge nach den Berlinale-Filmfestspielen 2024. Damals war ein Propaganda-Machwerk gegen Israel ausgezeichnet worden. Auf offener Bühne wurde eine Anti-Israel-Hetzrede auch von ihr öffentlich beklatscht. Jetzt weiß man: Das war ehrlich. Die Abbitte, die folgte, war eine Lüge. Bei Jung sagt Claudia Roth: Dass sie danach im „Spiegel“ Linksradikalen „ekelhaften offenen Antisemitismus“ attestierte und die Völkermord-Rede des Regisseurs als „Tiefpunkt“ bezeichnet hatte, war „ein Fehler, ist ein Fehler“.

Sie sieht sich als Opfer und macht Andeutungen

Ihre Entschuldigung klingt wie die Entschuldigungen nach deutschen Diktaturen: „Ich sage aber doch, ich sage ja selber: Da war ich zu schwach oder zu überfordert in dieser Lage. Und es war ein Fehler. Ja, es war ein Fehler.“ Claudia Roth, Opfer der Meinungs-Diktatur von Juden- oder Israel-Freunden?

Befreit nun von diesem „unfassbaren Druck“, wie sie ihn nennt, den die Nachfahren von diesen Juden, die damals nicht getötet worden sind, ausüben? Zitat: Dieser „unfassbare Druck vom Zentralrat (der Juden; Anm. d. Red.) und unglaublich vielen Kreisen.“

Ihr Herz ist jetzt keine deutsche Mördergrube mehr

Vollendet wird die öffentliche Selbstbefreiung der ehemaligen Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages mit einem Kunstgriff: dem Berufen auf „gute Freunde“ – in Judenfragen noch besser: „ausländische Freunde“. Denn die, so sagt sie, fragten sie immer: „Wann befreist du dich endlich von dieser Schuld der Geschichte? Oder wann gehst du anders damit um, und wann wirst du so frei, anders damit umzugehen?“

Tja, diese auferlegte Schuld, dieses gemachte schlechte Gewissen standen also immer zwischen dem, was Hamas-Claudia dachte, und dem, was Amts-Roth sagte. Jetzt hat sie auf YouTube die Last der Geschichte abgeworfen. Björn Höcke, AfD-Vorreiter der deutschen Volksentschuldung, rief einst: „Ich erkläre hiermit den Schuldkult für endgültig beendet!“

Claudia Roth hat jetzt nachgezogen. Auch ihr Herz ist jetzt keine deutsche Mördergrube mehr. Und ihr Gewissen: wieder rein.

Ihre Grünen sollten sie rausschmeißen.