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Baku – Das sorgte nach dem 2:1 des BVB bei Sabah FK für Verwunderung! Kaum war der Champions-League-Sieg in Baku eingetütet, ging es für Nico Schlotterbeck (26) und Co. direkt in den Mannschaftsbus – verschwitzt und ungeduscht.

Schon nach dem Abschlusstraining am Montag hatten die BVB-Profis auf eine Dusche im Olympiastadion verzichtet. Trainer Niko Kovač (55) erklärte nach dem Spiel: „Wir haben auch gestern nach dem Training hier nicht geduscht. Uns wurde gesagt, dass wir hier nicht duschen sollen, sondern im Hotel – deswegen die schnelle Rückreise ins Hotel.“

Sportdirektor Ole Book sagte in der Mixed Zone: „Ich glaube, die Duschen waren etwas einladender im Hotel. Deswegen gucken wir, dass die Spieler da schneller hinkommen.“ Auf Nachfrage schob er nach: „Einladender. Das kann man sich selbst ausmalen. Der Duschbereich hier ist nicht ganz so schick.“

Doch bei Gastgeber Sabah sorgte die Dortmunder Dusch-Flucht für Verwunderung. Joy-Lance Mickels (32) sagte zu Sky: „Ich weiß nicht, was das Problem ist. Ich will dem BVB nichts unterstellen. Wir haben uns erst letzte Woche vor dem Slavia-Prag-Spiel dort geduscht. Die Duschen sind top, auch kein kaltes Wasser.“

Champions League: Dusch-Wirbel nach Dortmund-Sieg in Baku

Tatsächlich wirkten die Duschen im Stadion auf den ersten Blick ordentlich und gepflegt. Auch auf Fotos ist kein offensichtlicher Mangel zu erkennen – umso größer war bei Sabah die Verwunderung über den Dortmunder Verzicht.

Was steckte also dahinter? Nach BILD-Informationen wollte der BVB bei den Duschen kein Risiko eingehen. Hintergrund waren unter anderem Bedenken wegen möglicher Legionellen im Wassersystem, wenn nicht regelmäßig Wasser durch die Leitungen läuft. Die Bakterien können insbesondere beim Duschen über fein zerstäubtes Wasser eingeatmet werden. Deshalb entschied sich Dortmund vorsorglich für die Dusche im Mannschaftshotel.

Dazu hatte der BVB dort den Spa-Bereich für die Mannschaft geblockt. Die Profis sollten nach dem Spiel möglichst schnell zurückkommen und dort unter besseren Bedingungen ihre Regeneration starten. Gerade wegen des Reisestresses der vergangenen Tage wollte Dortmund für seine Spieler die bestmöglichen Bedingungen schaffen.

Also lieber verschwitzt in den Bus – und dafür im Hotel duschen.