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Bei diesem Spiel gucken die TV-Zuschauer in die Röhre. Freiburg gewinnt gegen Außenseiter Union Berlin locker 2:0, bleibt so als Tabellen-Dritter erster Bayern- und BVB-Jäger (2 Punkte Rückstand). Kurios: Bei dem ereignisarmen Duell verpassen die TV-Zuschauer von Streaming-Anbieter DAZN das Tor zur Freiburg-Führung in der 55. Minute.

Denn kurz bevor Union-Kapitän Rani Khedira eine Beste-Flanke unglücklich in den eigenen Kasten befördert, gibt es plötzlich Bild-Probleme. Erst als die Freiburg-Fans die Führung feiern, sind die TV-Zuschauer wieder auf Sendung. Das Bundesliga-Tor ist im Live-TV nicht zu sehen.

Eigentor ist erster Union-Torschuss

Verrückt: Das Eigentor von Khedira ist der erste Torschuss von Union – wenn auch auf der falschen Seite. Erst 5 Minuten nach dem Eigentor gibt Union durch Joker Burke den ersten Torschuss in die richtige Richtung ab.

Symbolisch für die extrem harmlosen Hauptstädter: Vor der Pause steht Union bei 0,0 Prozent erwarteten Toren. Dagegen ist Freiburg von Beginn an total dominant, spielt Einbahnstraßenfußball, beißt sich aber an Unions Abwehr-Bollwerk die Zähne aus. Auch, weil Union-Keeper Rönnow mehrfach stark den Rückstand verhindert. Einen Suzuki-Schuss lenkt er noch an den Pfosten (37.).

Rönnow hält Elfmeter von Grifo

Auch bei einem Matanovic-Kopfball ist er zur Stelle (42.). Doch dann sorgt ausgerechnet Khedira mit seinem Eigentor für die Freiburg-Führung. Suzuki erhöht nach starker Vorlage von Neu-Nationalspieler Scherhant auf 2:0 (67.). In der Schlussphase pariert Rönnow noch einen Foulelfmeter (Schäfer gegen Goto) von Vincenzo Grifo (85.).

Union-Trainer soll trotzdem nicht wackeln

Damit kassiert Union nach zuletzt 3 Bundesliga-Remis in Serie (0:0 gegen den BVB, 1:1 in Augsburg und 1:1 gegen Köln) die vierte Liga-Pleite. Trainer Mauro Lustrinelli soll nach BILD-Informationen trotzdem noch nicht wackeln.