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Drei Vereine, drei Trainer – und dreimal heißt es: Nur Siege sorgen für Ruhe! Nach der XXL-Pause steht der Liga-Alltag wieder an. Mit René Wagner (38/Köln), Martín Demichelis (45/Leipzig) und Mauro Lustrinelli (50/Union) stehen drei Coaches nach schwachem Saisonstart schon unter Druck.

► Selten hatte es ein FC-Trainer so schwer wie Wagner. Nach nur einem Sieg aus sieben Spielen im Endspurt der letzten Saison wird nahezu jede Entscheidung von den Fans kritisch beäugt. Einen wirklichen Kredit hat er trotz Rettung nicht.

Doch fest steht: Wagner ist zwar seit drei Spielen sieglos, doch weder das Derby gegen Gladbach noch das Spiel in Frankfurt haben einen Endspiel-Charakter.

So stark die Fan-Zweifel sind, so groß ist der Rückhalt im Verein und bei den Bossen. Aber: Im Derby will die Klub-Führung einen sportlichen Fortschritt und eine leidenschaftlich kämpfende Mannschaft sehen.

Der Stand bei Demichelis und Lustrinelli

► Nur drei RB-Siege aus den ersten sechs Pflichtspielen. Während einige Fans sich die Zeit mit Ole Werner (38/im Sommer gefeuert) zurückwünschen, ist das Vertrauen bei den Bossen nach außen in Demichelis weiter da. Auch Red Bulls neuer „Head of Global Soccer Sport“ Roger Schmidt (59) soll sich intern für Demichelis stark gemacht haben.

Folge: Auch bei einer Pleite gegen Frankfurt dürfte der Argentinier nach BILD-Info wohl weitermachen. Der Druck und auch die internen Zweifel wären danach allerdings noch deutlich höher.

► Tabellenplatz 17, kein Sieg, 17 Gegentore – die fatale Bilanz von Lustrinelli! Doch bei Union übt man sich in Geduld. Auch bei einer Pleite gegen Aufsteiger Elversberg wackelt der Schweizer noch nicht. Union will auf der Trainerposition wieder langfristig planen. Zudem ist den Bossen klar, dass die veränderte Spielweise Zeit braucht. Die Bosse haben das Ziel (wie immer) niedrig gesteckt: Klassenerhalt. Den Fans bereitet die Gegentor-Flut zwar Sorgen, ein Trainerwechsel wird (noch) nicht gefordert.