Dortmund – Der BVB bedient sich in der Championship (2. englische Liga) und holt einen spektakulären Neuzugang vom FC Watford. Neuer Schnibbelkünstler aus der Championship: BVB krallt sich Tingley!
Nach übereinstimmenden Informationen von BILD und dem Watford Observer hat Borussia Dortmund einen preisgekrönten Greenkeeper verpflichtet: Scott Tingley kommt als Head of Grounds zum BVB und tritt seinen Dienst im Oktober an.
Gemeinsam mit seinem Team wird er sich nicht nur um den Rasen im Signal Iduna Park kümmern, sondern auch um die Plätze auf dem Trainingsgelände in Brackel sowie im Stadion „Rote Erde“.
BVB-Boss Lars Ricken (50) sagt zu BILD: „Wir haben gesagt, dass wir uns in allen Bereichen verbessern wollen und sind sehr froh, dass wir mit Scott Tingley einen hervorragenden Mann bekommen.“
Tingley gilt in seinem Fach als absolute Koryphäe. Der Beruf des Greenkeepers wurde ihm quasi in die Wiege gelegt. Schon sein Vater kümmerte sich hauptberuflich um den heiligen Rasen im Wembley-Stadion.
Im Mai 2025 kürte die English Football League Tingley und sein Team zum besten Ground-Team der Championship. Bereits in der Premier League wurde er mit Watford ausgezeichnet: In der Saison 2017/18 gewann sein Team dieselbe Auszeichnung auf höchster Ebene.
Nach zehn Jahren in Watford sucht Tingley nun eine neue Herausforderung in der Bundesliga.
Auf was sich die BVB-Stars freuen können, erklärt Omar Traoré (28). Der Ex-Bundesliga-Profi (Heidenheim) wechselte erst kürzlich zu Watford, er sagt zu BILD: „Es ist mir nach meinem Wechsel direkt aufgefallen. Die Bedingungen hier sind herausragend. Der Rasen ist richtig gut.“
Die Watford-Fanseite „The Watford Way“ verabschiedete den „Rasenmeister“ mit einer besonderen Hommage. Für Tingley gehe es „von der Yellow Brick Road zur Yellow Wall“ – also von der berühmten Zufahrtsstraße zum Stadion in Watford zur weltweit bekannten Gelben Wand in Dortmund.
Im Fan-Podcast „Do Not Scratch Your Eyes“ verriet Tingley zudem, über welche Komplimente er sich besonders gefreut habe: Sowohl Zlatan Ibrahimović als auch Pep Guardiola hätten den „heiligen Rasen“ in Watford ausdrücklich gelobt.