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Knallharte Kritik am Hauptstadt-Klub. Nach sieben Bundesliga-Spielen steht Union Berlin in der Bundesliga auf Abstiegsplatz 17, flog unter der Woche zudem beim 0:5 in Köln blamabel aus der zweiten Pokalrunde. Keine leichte Situation für Mauro Lustrinelli (50), der die Köpenicker seit Sommer trainiert.

Bei seinem Amtsantritt versprach der Schweizer, der vergangene Saison mit dem FC Thun in seiner Heimat sensationell die Meisterschaft gewinnen konnte, offensiveren Fußball, der die Fans begeistern sollte. Davon ist bislang nur wenig zu sehen. Mit sechs Treffern in sieben Ligaspielen stellt Union zusammen mit Paderborn und Hamburg den zweitschlechtesten Angriff der Liga.

Béla Réthy kritisiert Unions Fußball

Im BILD-Podcast „Stammplatz“ sprach Kommentatoren-Legende Béla Réthy (69) vor dem Bundesliga-Wiedersehen der Berliner mit Köln am Sonntag (15.30 Uhr, hier im BILD-Liveticker) über die Situation der Lustrinelli-Mannschaft. Und fand vor allem für Unions spielerisch schwache Auftritte deutliche Worte.

Réthy: „Wie soll ich das ausdrücken, ohne jemanden zu beleidigen? […] Mit der unansehnlichste Fußball, den ich seit Langem in der Bundesliga gesehen habe, wird bei Union gespielt. Das ist Folter. Defensiv, ja ok, aber das ist so unattraktiv, dass ich geneigt bin zu sagen, dass sie auch ihr Heimspiel gegen den 1. FC Köln verlieren werden. Ich lege mich jetzt fest und tippe einen Auswärtssieg von Köln.“

Dabei kann der Bundesliga-Trend Union durchaus Hoffnung machen. Die Berliner sind seit drei Spielen ungeschlagen und sammelten unter anderem beim 0:0 gegen Dortmund einen Zähler gegen ein Spitzenteam ein.

Dennoch steht Lustrinelli nach der Pokalpleite in der Kritik. So forderte Star-Rapper und Union-Edelfan Finch (36) im Anschluss an das Köln-Debakel öffentlich den Rauswurf des Trainers. Ein Revanche-Sieg gegen die Rheinländer käme für Lustrinelli daher mehr als gelegen …