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Washington – Donald Trump (80) sorgt mit einer wirren Aussage für Aufregung in der Basketballwelt. Nachdem LeBron James (41) seinen Wechsel zu den Philadelphia 76ers bekannt gegeben hatte, wurde der US-Präsident gefragt, ob LeBron oder Legende Michael Jordan (63) für ihn der beste Spieler aller Zeiten sei. Trump antwortete: „Michael Jordan ist ein Freund von mir, ich spiele Golf mit ihm, ein toller Typ. LeBron ist vielleicht ein Rassist, vielleicht mag er Trump nicht. Ich mag nur Menschen, die mich mögen, deshalb sage ich Michael Jordan.“

LeBron und Trump: Die Vorgeschichte

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump gegen LeBron schießt. Der Präsident betonte, dass er „kein Fan“ von LeBron sei, der bei der Wahl 2016 Trumps Konkurrentin Hillary Clinton und auch Trumps Vorgänger Barack Obama unterstützt hatte. LeBron schrieb damals über Hillary Clinton: „Wir brauchen eine Präsidentin, die uns zusammenbringt und uns vereint.“ Trump schrieb in der Vergangenheit zudem, „es sei nicht einfach, LeBron schlau aussehen zu lassen“.

Auch hatte der 80-Jährige wiederholt scherzhaft angedeutet, er wolle LeBron dazu überreden, eine Transgender-Sportlerin zu werden.

Der King und der Präsident sind politisch meilenweit voneinander entfernt. Geografisch rücken sie aber ab Herbst nahe zusammen. Der Regierungssitz Washington und LeBrons neue Heimat Philadelphia liegen nur knapp 220 Kilometer auseinander. LeBron will mit den 76ers seinen fünften Meistertitel holen. Er geht in seine 24. NBA-Saison – Rekord! Die 76ers werden sein 4. Team in der besten Basketball-Liga der Welt.

Philadelphia 76ers: LeBron soll einen Ring holen

Zuvor spielte James für die Cleveland Cavaliers, Miami Heat und die Los Angeles Lakers. Philadelphia wartet seit 43 Jahren auf eine Meisterschaft. Diese Durststrecke soll mit der Hilfe von LeBron nun beendet werden. Wenn er zusammen mit seinen Star-Kollegen Joel Embiid und Jaylen Brown Meister wird, kann er die Bemerkungen aus Washington erst recht getrost ignorieren.