Die New England Patriots stecken in der sportlichen Krise. Die derbe 6:35-Klatsche bei den Jacksonville Jaguars am vergangenen Wochenende war der nächste Rückschlag für den Super-Bowl-Teilnehmer. Doch für einen Spieler der Patriots ist das alles absolut nebensächlich. Sein Name: Eli Raridon (22). Der Rookie-Tight-End durchlebt gerade abseits der NFL eine unendlich schmerzvolle Zeit. Denn er erlebte den schlimmsten Albtraum jedes jungen Elternpaares – den Tod des eigenen Kindes.
Knapp drei Wochen nach der Geburt am 11. September starb jetzt sein kleiner Sohn Peter James an einem unheilbaren Gen-Defekt. In einem bewegenden Instagram-Post nimmt seine Frau Anna Abschied von ihrem Baby.
New England Patriots: Tight End Eli Raridon trauert um sein totes Baby
„Während wir total am Boden zerstört sind, dass wir unseren Baby-Boy nicht nach Hause bringen konnten, bin ich doch dankbar, ihn tief geliebt zu haben, ihm Sicherheit gegeben zu haben und für die letzten neun Monate seine Heimat gewesen zu sein, bevor er zurück in den Himmel gerufen wurde“, schreibt die junge Frau.
Bei einer Routineuntersuchung in der 20. Schwangerschaftswoche hatten die Ärzte eine sogenannte Anenzephalie festgestellt. Durch die schwere Fehlbildung von Schädel und Gehirn sind die Kinder nach der Geburt nicht lebensfähig. „Eli und ich hatten uns gefreut, unser süßes, kleines Baby zu sehen – dann haben sich unsere Herzen für immer verändert.“ Die Fotos, die das Paar dazu veröffentlicht hat, sind herzzerreißend: der positive Schwangerschaftstest, ihr Baby-Bäuchlein, die Finger des Babys in ihren …
Eli und Anna wurden auf der Highschool ein Paar. Im Mai 2025 folgte die Hochzeit. Als der Absolvent der katholischen Kaderschmiede Notre Dame dann im April 2026 in der dritten Runde von den Patriots gedraftet wurde, schien das Glück perfekt. „Ich glaube, unser kleiner Junge wurde von Gott liebevoll in meinen Bauch zusammengestrickt, wohl wissend, wie tief er von unseren Familien, unseren Freunden, Eli und mir geliebt werden würde“, heißt es in der Nachricht. „Obwohl seine Zeit bei uns kurz war, ist sein Leben dennoch kostbar, seine Bestimmung immer noch bedeutungsvoll, und er wird für immer ein Teil unserer Geschichte sein.“
Der Post schließt mit zwei Bibelworten. Anna Raridon: „Für mich war es oft leicht, den Herrn zu glorifizieren, als das Leben gut lief, aber in unseren schwersten Prüfungen zieht er uns am nächsten zu sich.“