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Berlin – Die Angst vor Zuständen wie in Frankreich ist groß: Für den 31. Oktober haben junge Menschen in Deutschland unter dem Namen „Gen Z regelt“ zu Protesten aufgerufen. Doch Extremisten drohen mit Chaos und Randale. Das sorgt jetzt auch für Streit innerhalb der Initiative! Ein Mitorganisator der Proteste ist bereits von seinem Amt als Pressesprecher zurückgetreten und hat sich aus der Gruppe verabschiedet.

Diesen Schritt machte der Berliner Student Gianni Matheja (21) in einem Statement auf Instagram öffentlich. Unter dem Namen „Gen Z regelt“ seien mittlerweile unterschiedliche Gruppen zusammengekommen, „deren Vorstellungen über Ziele und Formen der Proteste auseinandergehen“. Tatsächlich hatte sich die Initiative offiziell immer von Gewalt distanziert.

In den Telegram-Gruppen der Initiative rufen jedoch immer wieder Mitglieder genau dazu auf. Darin finden sich Nachrichten wie „Deshalb Kauf paar Liter Benzin und ein ordentliches Feuer und wir brenne alles Nieder“, „Die Masse macht es, Bullen müssen Angst vor uns haben wie in Paris“ oder „ich denke schon dass wir ein bisschen randalieren müssen um aufmerksamkeit auf uns zu erregen“.

„Friedlicher Rahmen nicht mehr abgesichert“

Das scheint auch dem bisherigen Sprecher der Gruppe nicht zu gefallen. Er habe sich ursprünglich eingebracht, weil er der Überzeugung war, dass es jetzt friedlichen Protest brauche. Aus Angst vor Gewalt schmeißt er jetzt hin! „Einen gemeinsam friedlichen Rahmen sehe ich unter diesen Umständen nicht mehr ausreichend abgesichert“, schreibt der Berliner Student auf Instagram. „Für mich gehört beides zusammen: entschlossen für unsere Zukunft einzutreten und dabei klar auf Gewalt zu verzichten.“ Die deutschlandweiten Demonstrationen werden am Samstag auch ohne ihn stattfinden. Experten und Polizeigewerkschaften warnen bereits vor der Unberechenbarkeit der Proteste und potenziellen Ausschreitungen.