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Göschenen (Schweiz) – Den wildromantischen Urlaub inmitten der Schweizer Berge haben sich Touristen vermutlich anders vorgestellt. Aktuell staut sich der Verkehr vor dem Nordportal des Gotthard-Tunnels auf 20 Kilometern. Tendenz steigend!

Wie der Touring Club Schweiz (TCS) aktuell berichtet, beträgt die Wartezeit in Richtung Süden derzeit drei Stunden – Tendenz steigend! Auch frühes Aufstehen, um das Nadelöhr schnell zu passieren, brachte den Reisenden laut dem Nachrichtenportal Blick.ch nichts: Bereits um 3 Uhr morgens standen die Fahrzeuge auf acht Kilometern.

20 Kilometer Stau vor Tunnel

Nur wenige Stunden später war der Mega-Stau bereits auf 20 Kilometer angewachsen. Eine Blick-Redakteurin, die selbst in der Blechschlange ausgebremst wurde, berichtet von Hupkonzerten aus Langeweile. Außerdem würden viele Urlauber ihre Fahrzeuge verlassen und neben der Kolonne spazieren gehen. Das allerdings kann teuer werden: Laut Kantonspolizei Uri ist das Betreten der Autobahn verboten und kostet umgerechnet rund 22 Euro Bußgeld.

Touring Club empfiehlt Ausweichstrecken

Wer noch die Chance hat, eine andere Route zu wählen, sollte laut TCS die Autobahn A13 via San-Bernardino-Tunnel oder die A9 via Simplon/Grosser St. Bernhard sowie den Autozug Lötschberg nutzen. Richtung Norden ist die Situation etwas entspannter. Vor dem Südportal ist der Stau gerade rund drei Kilometer lang, hier beträgt die Wartezeit nur eine halbe Stunde.

Der Gotthard-Straßentunnel (A2) ist mit rund 17 Kilometern Länge und jährlich rund sechs Millionen Fahrzeugen die wichtigste Nord-Süd-Verbindung durch die Alpen. Weil er nur einspurig je Richtung ist, wird er vor allem in den Urlaubsmonaten oder an langen Feiertagswochenenden zum Nadelöhr. Momentan ist die Lage verschärft, weil sich am Tunnel eine Baustelle befindet.