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Die TV-Zukunft der 3. Liga ist im Pay-TV geklärt! Doch im Free-TV bleiben noch Fragen. Der DFB gab am Freitag das Ergebnis der Rechte-Ausschreibung für die vier Jahre von 2027/28 bis 2030/31 bekannt. Jetzt steht fest: Die Telekom behält die Fußball-Rechte an den 380 Spielen pro Saison und kann diese weiterhin auf ihrer Pay-Plattform MagentaSport ausstrahlen.

Neu ist: Der Anteil der frei empfangbaren Spiele sinkt voraussichtlich. Bis einschließlich der aktuellen Saison sind es 68 Partien, die in den Dritten Programmen der ARD ausgestrahlt werden. Wie es ab 2027/28 weitergeht, ist aktuell offen. Fest steht: Mindestens 38 Live-Spiele müssen frei empfangbar ausgestrahlt werden. Das legte der DFB in den Ausschreibungsunterlagen als Bedingung fest.

Die Telekom kann nun entscheiden, wie es weitergeht. Eine Option wäre es, die 38 Partien gratis auf der eigenen Plattform zu zeigen. Die wahrscheinlichste Variante ist wohl, dass es einen Sublizenzvertrag mit einem TV-Sender gibt. Aktuell ist dies in der Saison 2026/27 noch die ARD, die 68 Spiele von der Telekom erworben hat. In den nächsten Wochen wird es sicher Gespräche zwischen den bisherigen Partnern geben. Es ist aber möglich, dass es andere Interessenten wie RTL oder Sat.1 geben könnte.

Neben den Live-Rechten wurden auch die Zusammenfassungen verkauft. Die ARD bekam erneut den Zuschlag, zeigt damit weiterhin die Highlights in der Samstags-Sportschau um 18 Uhr. Die Telekom sicherte sich auch ein Paket mit Höhepunkten, außerdem noch DAZN.

Einnahmen steigen um 20 Prozent

Pro Saison nahm die 3. Liga bisher 26,2 Millionen Euro ein. Davon gingen 23,6 Millionen direkt an die Klubs. Die zweiten Mannschaften, aktuell Hoffenheim und VfB Stuttgart, bekommen hier kein Geld. Jetzt gelang eine deutliche Steigerung der Erlöse um knapp 20 Prozent auf jährlich mehr als 30 Millionen.

Für die Liga sind die TV-Einnahmen eine gute Geldquelle: 2024/25 waren es inklusive aller Einnahmewege wie dem DFB-Pokal 38,022 Millionen Euro. Das entsprach 11,4 Prozent der Gesamterträge. Pro Klub sind es 2,237 Mio. Euro gewesen.