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Omans Außenminister spricht von Durchbruch bei Verhandlungen

Bei indirekten Atomgesprächen mit der US-Regierung hat sich der Iran nach Angaben des Vermittlers Oman offenbar zu einer deutlichen Reduktion seiner Bestände an angereichertem Uran bereit erklärt. Die iranische Führung habe sich offen gezeigt, ihre Vorräte an angereichertem Uran „auf das niedrigstmögliche Niveau“ zu senken, sodass diese ausschließlich als nuklearer Brennstoff genutzt werden könnten, sagte Omans Außenminister Badr al-Bussaidi dem Fernsehsender CBS.

Diese Zusage stelle einen „sehr wichtigen Durchbruch“ dar, der zuvor „noch nie erreicht“ worden sei, sagte Al-Bussaidi. „Wenn das eigentliche Ziel ist, sicherzustellen, dass der Iran niemals eine Atombombe haben kann, dann glaube ich, dass wir das Problem geknackt haben“, fügte er hinzu. Eine Einigung sei in Sichtweite. Außerdem sei der Iran bereit, der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) „vollen Zugang“ zu seinen nuklearen Stätten zu gewähren.

Trump ist unzufrieden mit Verhandlungen

US-Präsident Donald Trump sagte unterdessen bei einem Besuch in Texas vor Journalisten, er verlange, dass im Iran keinerlei Urananreicherung stattfinde, auch nicht zur zivilen Nutzung. „Ich sage: keine Anreicherung“, sagte Trump. Mit dem bisherigen Verlauf der Atomgespräche zeigte er sich erneut „nicht glücklich„. 

Mit Blick auf einen möglichen Angriff sagte er laut CNN, er habe eine „schwierige Entscheidung“ zu treffen. Die Iraner wollten eine Vereinbarung schließen, er wolle aber eine bedeutungsvolle Einigung. „Ich würde es lieber diplomatisch lösen“, sagte er. Die iranischen Verhandler seien aber „sehr schwierige Leute“.

Auch die iranische Seite zeigte sich unzufrieden. Zuletzt forderte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi die USA auf, auf „übertriebene Forderungen“ zu verzichten.

Am Donnerstag hatten Vertreter der USA und des Iran in Genf erneut indirekte Atomgespräche unter der Vermittlung Omans geführt. Bislang blieben die Verhandlungen ohne Ergebnis. Trump hatte der Regierung in Teheran eine Frist bis Anfang März gesetzt, um sich mit den USA auf ein neues Abkommen zum iranischen Atom- und Raketenprogramm zu einigen.

Trump hatte der Führung im Iran in den vergangenen Wochen mehrfach mit einem US-Militäreinsatz gedroht. Er hat der iranischen Regierung eine Frist bis Anfang März gesetzt, um sich mit den USA auf ein neues Atomabkommen zu einigen. Um den Druck auf den Iran zu erhöhen, haben die USA in den vergangenen Wochen ihre Militärpräsenz in der Region deutlich verstärkt und zwei Flugzeugträger sowie Kriegsschiffe in die Region verlegt.

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