Siek (Schleswig-Holstein) – Tragischer Arbeitsunfall in Norddeutschland. Ein Mann wurde in einer Baugrube verschüttet und starb.

Am Samstag gegen 14.30 Uhr war die Feuerwehr zu der Baustelle an einem Einfamilienhaus in Siek im Landkreis Stormarn (Schleswig-Holstein) gerufen wurden. Nach Informationen des „Hamburger Abendblatt“ hatte ein Mann am Keller des im Rohbau befindlichen Gebäudes gearbeitet. Er stürzte in die Baugrube, eine große Menge Sand rutschte hinterher und verschüttete ihn.

Weder Familienangehörigen noch Nachbarn oder der herbeigerufenen Feuerwehr gelang es, den Verschütteten lebend zu bergen. Der Mann erstickte unter den Sandmassen.

Noch während der Bergungsmaßnahmen hatte das Technische Hilfswerk (THW) auf der Baustelle die Statik des Gebäudes überprüft, um die Retter nicht durch einen möglichen Einsturz zu gefährden.

Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist noch unklar.