Diese Worte von Joshua Kimmich (29) sorgten für Wirbel!

Nach der deutlichen 0:3-Pleite in der Champions League bei Feyenoord Rotterdam sagte der Bayern-Star am DAZN-Mikrofon: „Die Tabelle lügt nicht. Wir müssen uns schon eingestehen, dass wir momentan keine Spitzenmannschaft sind. Eine Spitzenmannschaft darf dieses Spiel nicht verlieren. Da fehlt uns noch ein bisschen was. Das Gefühl ist natürlich sehr, sehr negativ nach so einer deutlichen Niederlage.“

Nur wenige Minuten später legte Kimmich in der Reporter-Zone nach mit seiner Kritik: „Ich habe das in der Vergangenheit schon ein paar Mal gesagt: Ich habe das Gefühl, dass wir uns auf einem guten Weg befinden, dass die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, die richtige ist. Aber egal, in welcher Art und Weise wir spielen: Wenn du so viele Fehler machst und so viele Spiele verlierst, bist du kein Top-Team!“

Die harte Kimmich-Abrechnung: „Wir sind 15. Wir haben von sieben Spielen drei verloren. Wer da der Meinung ist, dass wir ein Top-Team sind, der kann die Tabelle nicht lesen.“

Was sagt Trainer Vincent Kompany (38) zu den Aussagen des DFB-Stars?

Kompany reagiert auf Kimmich-Abrechnung!

Der Belgier vor dem Bundesliga-Spiel in Freiburg (Sa, 15.30 Uhr/Sky) auf BILD-Nachfrage: „Wir haben dieses Spiel verloren. Ich würde es aber machen wie immer. Denn wir haben auch mal sieben Spiele in Folge gewonnen und keine Gegentore kassiert – das haben wir ganz gut gemacht. Ich bin in dieser Situation einer, der eher ruhig bleibt. Wir haben jetzt verloren und da bleibe ich auch sehr ruhig.“

Der Coach betont aber: „Es ist natürlich überhaupt keine Option, dass wir nicht über die Sachen reden, die wir besser machen müssen. Das ist für uns sehr wichtig! Dass es auch nicht umsonst ist, was wir in den letzten Monaten besprochen haben, was besser werden muss, damit wir wieder ganz, ganz oben dabei sind.“

Kompany weiter: „Es ist nicht abnormal, dass du deinen Weg gehen musst, dass du arbeiten musst dafür. Hoffentlich kommt die Antwort auf den Platz und das ist das Wichtigste. Gefühlt haben wir gestern gespielt und spielen morgen wieder in Freiburg. Aber das ist das, was wir wollen.“

Klar ist aber auch: Die Bayern hätten mit einem Sieg in Rotterdam und nächste Woche gegen Slovan Bratislava (29.1., 21 Uhr/DAZN) in die Top 8 rutschen und sich damit direkt fürs Achtelfinale qualifizieren können. Damit hätten sie nicht in die Playoffs (11./12.2. und 18./19.2.) gehen müssen – der gesamte Februar wäre ohne Englische Woche gewesen.

Jetzt kann das nur noch mit reichlich Hilfe der Konkurrenz klappen …