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Haushaltsausschuss erlaubt Kauf von Kampfdrohnen in geringerem Umfang

Der Haushaltsausschuss des
Bundestages hat Parlamentariern zufolge den Kauf von
Kampfdrohnen für die Bundeswehr in geringerem Ausmaß ​gebilligt.
Ein erster Auftrag von rund 540 Millionen ⁠Euro für die Firmen
Helsing und Stark sei ​erteilt, sagten Haushälter der
Nachrichtenagentur Reuters. Der Gesamtauftragswert für jedes
Unternehmen dürfe aber ‌eine Milliarde ⁠Euro nicht überschreiten.
Nach dem ​Willen des Bundesverteidigungsministeriums sollte der
Rahmenvertrag eigentlich Bestellungen von insgesamt bis zu 4,3
Milliarden Euro möglich machen. Die Haushälter haben ​aber wegen
Transparenz und Kostenaufteilung Bedenken. 

Im Hintergrund hatte
zudem für Unruhe gesorgt, dass der wegen demokratiefeindlicher
Aussagen umstrittene US-Investor Peter Thiel an Stark beteiligt
ist. Das Ministerium hatte versucht die Bedenken auszuräumen und gesagt, die Beteiligung
sei zu klein für eine maßgebliche Rolle Thiels.

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