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Gefängnisaufseher sollen falsche Epstein-Leiche arrangiert haben

Nach dem Tod von Sexualstraftäter Jeffrey Epstein
sollen Justizmitarbeiter einem FBI-Dokument zufolge versucht haben, die
Medien mit einer falschen Leiche
abzulenken. Das geht aus der schriftlichen Aufzeichnung einer Befragung mit einem Gefängnisaufseher hervor. Das Dokument ist Teil der jüngst veröffentlichten Epstein-Akten. Die Täuschung sollte demnach den Abtransport der echten Leiche zur Gerichtsmedizin ohne Störung ermöglichen.

Epstein, der über Jahre einen Missbrauchsring
betrieben hatte, war im August 2019 tot in seiner Zelle im Metropolitan
Correctional Center (MCC) in New York aufgefunden worden. Offiziellen
Angaben zufolge beging er Suizid. 

Der Aussage in dem FBI-Dokument zufolge hatten
sich am Todestag zahlreiche Journalisten vor der Haftanstalt
versammelt. „Um die Medien zu täuschen“, sei mit Kartons und Bettlaken
etwas arrangiert worden, das wie ein menschlicher Körper aussah, sagte
der Justizmitarbeiter. Die falsche Leiche
sei in einem weißen Transporter der Gerichtsmedizin abtransportiert
worden, dem die Pressevertreter auch gefolgt seien. Die echte Leiche sei in einem schwarzen Fahrzeug „unbemerkt“ weggefahren worden.

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