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US-Staatsbesuch der britischen Königsfamilie findet wie geplant statt

Der US-Staatsbesuch von König Charles III. und seiner Frau Königin Camilla soll trotz der Schüsse beim Korrespondentendinner in Washington, D. C. wie geplant stattfinden. Das geht aus einer Mitteilung des Buckingham-Palasts hervor. »Der König und die Königin sind allen sehr dankbar, die mit Hochdruck daran gearbeitet haben, dies zu gewährleisten«, hieß es. Das Paar freue sich, dass der Besuch morgen beginne.

Planmäßig soll das Königspaar am Montag zu einem mehrtägigen
Staatsbesuch nach Washington, D. C. aufbrechen. Neben Treffen mit US-Präsident
Donald Trump
, einem Staatsbankett und
einer Rede vor dem Kongress am Dienstag sind auch Termine in New York
und Virginia geplant.

Im Buckingham-Palast wurde im Vorfeld über die Reise beraten

Nach den Schüssen hatte ein Palastsprecher zunächst eine Überprüfung angekündigt: »Wie zu erwarten, wird es über den Tag verteilt eine Reihe von
Gesprächen geben, um mit US-Kollegen und unseren entsprechenden Teams
darüber zu sprechen, in welchem Maße die Ereignisse vom Samstag die
Pläne für den Besuch beeinflussen.« Charles zeigte sich »sehr erleichtert«, dass Trump unverletzt blieb.

Am Rande des Korrespondentendinners waren am Samstagabend Schüsse gefallen. Niemand wurde verletzt. Unter den Anwesenden befanden sich auch Trump und seine Frau Melania. Der mutmaßliche Täter wurde überwältigt und festgenommen.

Die Beziehungen zwischen Großbritannien und den USA sind nach der Weigerung des britischen Premierministers Keir Starmer, sich dem Krieg der USA und Israels gegen den Iran anzuschließen, derzeit angespannt. Zudem ist der Besuch überschattet vom Skandal um den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und dessen Beziehungen zu Charles’ Bruder Andrew.

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