Die ersten Menschen, die seit mehr als 50 Jahren
in der Nähe des Mondes waren, sind nach rund zehn Tagen im All zurück
auf der Erde. Die vier Astronauten der Mondmission Artemis 2 landeten planmäßig vor der kalifornischen Küste nahe San Diego im Pazifik, teilte die
US-Raumfahrtbehörde Nasa mit.
Mehrere Fallschirme bremsten die Raumkapsel Orion nach dem Eintreten in die Erdatmosphäre ab von etwa 560 km/h auf 27 km/h ab. Spezialkräfte der Nasa und des
US-Verteidigungsministeriums helfen den Astronauten nun aus der Kapsel und bringen sie zu einem speziellen Schiff. Später sollten
sie zurück nach Houston gebracht werden.
Rückkehr unter extremen Bedingungen
Der Rückflug hatte unter extremen Bedingungen stattgefunden: Beim
Wiedereintritt in die Erdatmosphäre mit einer Geschwindigkeit von mehr
als 38.000 Stundenkilometern war das Orion-Raumschiff Temperaturen von
mehr als 2.700 Grad Celsius ausgesetzt – eine riesige Herausforderung für
den Hitzeschild.
Die Mission Artemis 2 gilt als Generalprobe für eine 2028 geplante Mondlandung. Das langfristige Ziel ist der Aufbau einer dauerhaften Mondstation. Von dort sollen Flüge zum Mars starten. Das gesamte Artemis-Programm hat seit 2012 mindestens 93 Milliarden Dollar gekostet, schätzen Experten.
